Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Am 26. Juni 2026 starteten 118 neue Teilnehmende ihre Qualifizierung am BFW Leipzig. Mit dem Beginn ihrer Umschulung eröffnen sich für sie neue berufliche Perspektiven und Chancen auf einen erfolgreichen Neustart.

 

Zur offiziellen Kurseröffnung 26/02 in der Aula des BFW Leipzig begrüßten Dana Waskow, Fachbereichsleiterin für kaufmännische Berufe und Torsten Bachem, Fachbereichsleiter der Personalberatenden im Reha-Management die neuen Teilnehmenden herzlich. In ihren Ansprachen gaben sie einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten und Unterstützungsangebote im Haus. Dabei standen insbesondere der Ausbildungsverlauf, die verschiedenen Ansprechpersonen sowie die begleitenden Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten während der Umschulung im Mittelpunkt.

 

Im Anschluss an die Einführungsveranstaltung wurden die Klassen von ihren Ausbilderinnen und Ausbildern sowie den REMs (Personalberatenden im Reha-Management) in Empfang genommen und in ihre jeweiligen Unterrichtsräume begleitet. Dort konnten die Teilnehmenden weitere Eindrücke gewinnen und ihre zukünftigen Wegbegleiter besser kennenlernen.

 

Gestartet sind unter anderem Qualifizierungen in den Bereichen Kaufleute für Büromanagement, Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker für Büromanagement, Fachkosmetiker*innen, Mediengestalterinnen und Mediengestalter sowie Steuerfachangestellte u.v.m.

 

Mit dem Beginn der Hauptmaßnahmen startet für die neuen Teilnehmenden nun eine spannende Zeit des Lernens, der persönlichen Weiterentwicklung und der beruflichen Neuorientierung.

 

Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start, viel Motivation und Freude auf ihrem Weg zu einem neuen beruflichen Ziel am BFW Leipzig.

118 Personen sitzen zusammen in der großen Aula des Berufsförderungswerkes und hören sich die Einführungsveranstaltung an.

Am 09. Juni 2026 wurde im Berufsförderungswerk Leipzig nicht nur gefeiert, sondern auch reflektiert, diskutiert und in die Zukunft geblickt. Das Berufliche Trainingszentrum (BTZ am BFW in Leipzig) beging sein 10-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Fachtagung, die rund 90 Gäste aus dem klinischen und sozialen Bereich, den Deutschen Rentenversicherungen, Arbeitsagenturen sowie anderen Leistungsträgern und Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung zusammenbrachte.

An diesem Tag stand alles im Zeichen eines Jahrzehnts erfolgreicher Arbeit für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und der Frage, wie berufliche Rehabilitation und Teilhabe auch künftig gelingen kann.

Zehn Jahre Engagement mit Herz und Haltung

Seit seiner Gründung im Jahr 2016 hat sich das BTZ am BFW in Leipzig zu einem wichtigen und verlässlichen Pfeiler der beruflichen Rehabilitation entwickelt. Zehn Jahre voller Herausforderungen, Entwicklungen, Erfolgsgeschichten und vor allem voller Menschen, die mit Mut, Ausdauer und Unterstützung neue berufliche Perspektiven gefunden haben.

 

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stand stets die Frage: Was brauchen Menschen mit psychischen Erkrankungen und gesundheitlichen Einschränkungen, für ihren Weg zurück in Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe? Wer diese Frage ernst nimmt, braucht die Bereitschaft, Bestehendes zu hinterfragen, neue Wege auszuprobieren und Entwicklungen aktiv mitzugestalten.

 

Dass uns dies gelungen ist, verdanken wir unseren Mitarbeitenden, die das BTZ mit großem Engagement, Fachlichkeit und Herzblut tagtäglich prägen, ebenso wie unseren Leistungsträgern und den vielen Netzwerkpartnern. Ihnen gilt unser besonderer Dank.

 

Fachlicher Austausch mit wichtigen Impulsen

Durch den Tag führte BTZ-Fachbereichsleiter Marko Daubitz, der die Gäste mit viel Charme, Fachkompetenz und einer guten Portion Herzlichkeit begrüßte. Die anschließenden Grußworte von Cornelia Dittmann, Geschäftsführerin des BFW Leipzig, Nicola Wenderoth, stellv. Geschäftsführerin der DRV Mitteldeutschland und Prof. Dr. med. Katarina Stengler, Direktorin des Zentrum Seelische Gesundheit im Helios Park-Klinikum Leipzig, sorgten für einen wertschätzenden und liebevollen Einstieg in die Jubiläumsveranstaltung und machten deutlich, welche Bedeutung das BTZ in den vergangenen Jahren für die Region Leipzig und darüber hinaus gewonnen hat.

 

Nach dem Jubiläumsteil rückte die Fachtagung in den Mittelpunkt. Dr. Rolf Schmachtenberg, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales a.D., eröffnete mit einem spannenden Vortrag und gab wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der beruflichen Teilhabe. Im anschließenden Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Katarina Stengler und Marko Daubitz wurde vertiefend auf das Thema eingegangen, unterschiedliche Perspektiven aufgegriffen und gemeinsam diskutiert.

 

Nach der Mittagspause folgte das zweite Referat des Tages. Prof. Dr. Georg Schomerus, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig, widmete sich der Entstigmatisierung psychisch erkrankter Menschen. Mit anschaulichen Beispielen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und einem Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen gelang es ihm, ein Thema greifbar zu machen, dass viele Menschen betrifft und bewegt.

 

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Gruppe „Kleine Nachtmusik“, die mit ihren Live-Beiträgen immer wieder für eine angenehme und festliche Atmosphäre sorgte. So entstand ein Rahmen, der sowohl feierlich als auch persönlich wirkte.

 

Ein Jubiläum, das Mut macht

Alle Beiträge des Tages waren wunderbar unterhaltsam, informativ und praxisnah. Sie boten spannende Einblicke in die aktuelle Situation psychisch betroffener Menschen und zeigten zugleich auf, welche Chancen durch passende und vor allem frühzeitige Unterstützungsangebote entstehen können.

 

Die ersten zehn Jahre des BTZ am BFW in Leipzig liegen nun hinter uns. Die spannenderen liegen vermutlich noch vor uns. Die Fragen, die uns antreiben, sind dabei aktueller denn je: Wie können wir Versorgung weiter verbessern? Wie Menschen noch passgenauer unterstützen? Und welchen Beitrag können wir zu einer Gesellschaft leisten, in der Teilhabe selbstverständlich ist?

 

Am Ende des Tages waren sich Gäste, Referierende und Organisierende einig. Diese Veranstaltung war eines Jubiläums würdig. Sie verband Rückblick und Zukunft, Fachlichkeit und Menschlichkeit sowie Austausch und Begegnung auf beeindruckende Weise.

 

Zehn Jahre BTZ am BFW in Leipzig stehen für Engagement, Kompetenz und gelebte Teilhabe. Und wenn die vergangenen zehn Jahre eines gezeigt haben, dann dies, dass die Erfolgsgeschichte des BTZ noch lange nicht zu Ende geschrieben ist. Sie geht weiter: mit vielen guten Ideen, starken Partnern und dem gemeinsamen Ziel, Menschen auf ihrem Weg zurück ins BerufsLeben zu begleiten.

Am 03. Juni 2026 wurde es im BFW Leipzig wieder kreativ, unterhaltsam und überraschend komisch. Von 16:00 bis 20:00 Uhr verwandelte sich die Aula beim zweiten Q-Slam in eine Bühne für Qualität, Ideen und jede Menge gute Laune. Die gemeinsame Veranstaltung des DGQ-Regionalkreises Leipzig und des BFW Leipzig bewies einmal mehr eindrucksvoll, dass Qualitätsmanagement keineswegs trocken sein muss.

 

Rund 15 Teilnehmende aus dem Bereich des Qualitätsmanagements kamen zusammen, um gemeinsam zu lachen, zu diskutieren und Qualität aus völlig neuen Blickwinkeln zu betrachten. Im Mittelpunkt standen vier Slam-Beiträge, die kreativer, origineller und humorvoller kaum hätten sein können. Mit viel Charme, Wortwitz und überraschenden Perspektiven wurde das Thema Qualität auf die Bühne gebracht und sorgte immer wieder für begeisterten Applaus.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

 Für zusätzliche Unterhaltung sorgten die beiden Mitmachaktionen von Markus Kinds, Leiter des DGQ-Regionalkreises Leipzig und Head of Group Quality Management bei Schnellecke Logistics AG. Die Teilnehmenden ließen sich nicht lange bitten und machten mit großer Begeisterung mit. Dabei wurde nicht nur gelacht, sondern auch deutlich, dass Qualität vom Austausch, vom Mitdenken und manchmal eben auch vom gemeinsamen Schmunzeln lebt.

 

Ein weiteres Highlight des Nachmittags war der erste offizielle Auftritt des „Homo Qualitus“. Die von Joachim Heißner, stellvertretender Leiter des DGQ-Regionalkreises Leipzig, verkörperte Figur, brachte das Publikum mehrfach zum Lachen und sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Eines scheint sicher, dies dürfte nicht der letzte Auftritt des sympathischen Qualitätswesens gewesen sein.

 

Besonders spannend wurde es bei der Frage, ob Titelverteidigerin Marita Großer ihren Erfolg vom vergangenen Q-Slam wiederholen könnte. Die Erwartungen waren hoch und ihre Performance überzeugte erneut. Dennoch musste sie ihren Titel an einen neuen Slam-Champion abgeben.

Wer den begehrten Sieg davonträgt, entschied traditionell das Publikum mit Hilfe des beliebten Applausometers. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie knapp die Entscheidungen ausfallen können, wenn Kreativität, Humor und Qualität aufeinandertreffen. Am Ende durfte sich Marcel Schmidt von der Drescher Consulting GmbH über den lautesten Applaus und den Sieg freuen.

 

Damit steht bereits die große Frage für den nächsten Q-Slam im Raum: Kann Marcel Schmidt seinen Titel erfolgreich verteidigen oder wird 2027 ein neuer Champion die Bühne erobern?

 

Am Ende waren sich alle Anwesenden einig. Der zweite Q-Slam war ein voller Erfolg. Vier Stunden voller guter Laune, inspirierender Beiträge, gemeinsamer Aktivitäten und vieler fröhlicher Gesichter.

 

Doch damit war das Programm noch nicht beendet. Zum Abschluss stand die Wahl des DGQ-Regionalkreises auf der Tagesordnung. Die Abstimmung verlief harmonisch und einvernehmlich. Selbstverständlich durften anschließend die Glückwünsche, Gratulationen und der gemeinsame Austausch nicht fehlen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden, Mitwirkenden und Organisatoren für ihr Engagement, ihre Kreativität und ihre Begeisterung. Schon jetzt freuen wir uns auf den nächsten Q-Slam – hoffentlich mit noch mehr Gästen, neuen Ideen und mindestens genauso viel guter Stimmung.

 

 

Denn eines hat dieser Nachmittag eindrucksvoll gezeigt: Qualität kann nicht nur Prozesse verbessern. Sie kann auch bestens unterhalten.

 

Wir sind gespannt auf die nächste Runde und freuen uns schon jetzt auf weitere Qualität mit echtem Kultfaktor!

Zwei Jahre voller Lernen, Herausforderungen und Erfolg liegen hinter den 93 Absolventinnen und Absolventen, die Anfang Juni ihre Hauszeugnisse des BFW Leipzig in Empfang nahmen.

 

Feierlich wurden die Teilnehmenden der gewerblich-technischen und kaufmännischen Kurse im BFW Leipzig verabschiedet. Noch stehen bei einigen die Kammerprüfungen aus. Dann beginnt ein neues Kapitel und sie können endlich wieder ins Berufsleben einsteigen.

 

Neben den Zeugnissen gab es auch besondere Auszeichnungen für herausragende Leistungen. Besonders freuen wir uns über 12 Teilnehmende mit Spitzennoten zwischen 1,0 und 1,5. Darunter erzielte ein Teilnehmer sogar die Note 1,0.

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Diese tollen Ergebnisse spiegeln nicht nur den Einsatz der Teilnehmenden wider, sondern auch die exzellente Arbeit unserer Ausbilder*innen, der Personalberatenden im Reha-Management und unserem Psychologen-Team. Mit ihrem Fachwissen und Engagement haben sie die Teilnehmenden bis zu diesem Tag engagiert begleitet.

 

Wir gratulieren von Herzen zu diesem Erfolg und drücken die Daumen für die anstehenden Prüfungen vor den jeweiligen Kammern. 

 

Viel Glück und alles Gute!

„Die Sitzung ist eröffnet.“

 

Mit diesem Satz begann Punkt 13:00 Uhr im BFW Leipzig eine fiktive, aber realitätsnahe Gemeinderatssitzung. Mit formgerechter Begrüßung der Anwesenden, der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit eröffnete der Sitzungsleiter die 2. Gemeinderatssitzung im Jahr 2026 der Lernbehörde „Gemeinde Auensee“.

 

Die Teilnehmenden der Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung, schlüpften an diesem Tag in die Rollen von Gemeinderätinnen und Gemeinderäten. Was folgte, war eine lebendige und gleichzeitig fachlich anspruchsvolle Sitzung, die zeigte, wie praxisnah Lernen im BFW Leipzig gestaltet wird. Und am Ende spielte eine kleine goldene Statue eines rätselhaften Vogels eine ganz große Rolle.

Auch zahlreiche Gäste verfolgten den Verlauf der Sitzung, darunter Lehrkräfte, Personalberaterinnen und Personalberater im Reha-Management sowie Dana Waskow, Fachbereichsleiterin der kaufmännischen Umschulungen.

Diskussionen wie im echten Gemeinderat mit turbulenten Momenten

Verschiedene Tagesordnungspunkte (TOP) standen an: vom Ausscheiden der Gemeinderätin Katrin Vogt bis hin zur Abstimmung über den Bebauungsplan Nr. 123. 

 

Besonders lebhaft wurde es bei TOP 7, als die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte über die Einführung einer autofreien Innenstadt diskutierten. Jede Seite brachte überzeugenden Pro- und Contra-Argumente vor.

Dieses Thema erregte auch im Publikum die Gemüter. Mehrere lautstarke Zwischenrufe sorgten dafür, dass der Sitzungsleiter zur Ordnung rufen musste. Die Situation eskalierte kurzzeitig so weit, dass ein Gemeinderatsmitglied zum Ordnungsdienst berufen wurde. 

 

Dieser begleitete schließlich eine Person nach wiederholter Störung aus dem Saal. Letztendlich handelte es sich dabei um einen Ausbilder und die Störung war nur inszeniert. Aber auch das zeigt, wie die Ausbildung durchweg versucht, die Gemeinderatssitzung so realistisch wie möglich zu veranstalten.

Lernbehörde Gemeinde Auensee bedeutet Praxis erlebbar machen

Doch hinter der fiktiven Gemeinderatssitzung steckt mehr als ein Rollenspiel. Sie ist nicht einfach nur eine einzelne Unterrichtseinheit. Die Gemeinderatssitzung wird vorab geplant, organisiert und anschließend durchgeführt. Sämtliche Tagesordnungspunkte werden von den Teilnehmenden eigenständig vor- und ausgearbeitet. Dazu gehört auch die Erstellung eines Amtsblattes, das vor der Veranstaltung verteilt wurde. Alle Themen der Gemeinderatssitzung sind dabei prüfungsrelevant und dienen gleichzeitig der Prüfungsvorbereitung.

 

Die Teilnehmenden trainieren dadurch realistische Verwaltungsabläufe. Sie verbinden ihr theoretisches Wissen direkt mit praktischer Anwendung. Gleichzeitig stärken sie wichtige Kompetenzen wie Kommunikation, Entscheidungsfähigkeit, Teamarbeit und sicheres Auftreten. Dies sind alles Fähigkeiten, die sie im späteren Berufsalltag in der Landes- und Kommunalverwaltung benötigen.

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Genau diese Mischung aus Fachlichkeit, Eigeninitiative und lebendigem Austausch macht die Lernbehörde zu einem besonderen Bestandteil der Umschulung im BFW Leipzig. Erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder begleiten die Teilnehmenden praxisnah.

Die Statue der goldenen Urwaldstelze

Zum Schluss der Veranstaltung kam es zu einem der wohl ungewöhnlichsten Tagesordnungspunkte: die feierliche Einweihung des Zuchtprojektes der Auenseer Urwaldstelze im Tierpark Auensee.

Im Rahmen dessen überraschten die Teilnehmenden ihre Ausbilderin Frau Steller mit einer Auszeichnung als „Ehrenbürgerin“ und der goldenen Figur der sagenumwobenen Urwaldstelze. 

 

Was für Außenstehende kurios klingt, ist innerhalb der Lernbehörde längst ein Running Gag, der die Lernbehörde schon seit mehreren Durchläufen begleitet und mittlerweile Kultstatus erreicht hat.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Herr Wittig, Ausbilder im BFW Leipzig, bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement, vor allem vor dem Hintergrund herausfordernder Umstände während der Projektphase. Umso mehr hob er den guten Teamgeist und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gruppe hervor.

 

Die Lernbehörde Gemeinde Auensee zeigt, dass die Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten im BFW Leipzig nicht nur praxisnah und lehrreich ist, sondern auch richtig Spaß macht!

Bildergalerie – Einblick in die Gemeinderatssitzung der Lernbehörde:

Am Sonntag, den 10. Mai 2026, hieß es um 13 Uhr wieder: Laufschuhe an und gemeinsam für den guten Zweck starten! Rund um die Red Bull Arena, hindurch und über die Festwiese in Leipzig gingen etwa 2.800 Teilnehmer*innen auf die Strecke. Weltweit nahmen sogar beeindruckende 273.000 Menschen am Wings for Life World Run 2026 teil – und alle mit einem gemeinsamen Ziel: Laufen für die Rückenmarksforschung und Menschen mit Querschnittslähmung Hoffnung geben. Mit unserem BFW Leipzig-Team von 14 motivierten Läufer*innen waren wir mittendrin.

 

Anders als bei vielen klassischen Laufevents stand hier nicht der Leistungsdruck im Vordergrund, sondern das Erlebnis und der gute Zweck. Im Vergleich zum Firmenlauf war die Stimmung deutlich entspannter, herzlicher und lockerer. Überall wurde gelacht, angefeuert und gemeinsam gefeiert.

 

Besonders schön war zu sehen, wie inklusiv der Lauf gestaltet wurde. Neben ambitionierten Läufer*innen waren auch Teilnehmer*innen mit Rollstuhl und Rollatoren dabei, die genauso begeistert angefeuert wurden.

 

Für zusätzliche Motivation sorgten die RB-Fußballstars und weitere bekannte Gesichter aus Leipzig, die entlang der Strecke Verpflegung verteilten, mit den Läufer*innen abklatschten und ordentlich Stimmung machten. Dies machte das Event noch einzigartiger.

 

Auch sportlich konnten tolle Leistungen erzielt werden: Christin Lippmann lief starke 20,64 Kilometer, Lukas May erreichte beeindruckende 21,2 Kilometer und Robert Meier absolvierte 13,22 Kilometer. Weitere Teammitglieder des BFW Leipzig meisterten ebenfalls starke Distanzen, darunter öfters um die 10 Kilometer. Weltweit wurden sogar Spitzenleistungen von 78,95 Kilometern in Japan, 67,96 Kilometern in Polen und 67,32 Kilometern in Österreich erreicht.

 

Danke an alle Teilnehmer*innen für diesen großartigen Tag. Der Wings for Life World Run 2026 war für uns nicht nur ein Laufevent, sondern ein Gemeinschaftserlebnis voller Motivation, Spaß und Zusammenhalt – und das alles für einen wichtigen guten Zweck.

 

Wir hoffen sehr, dass wir auch am 9. Mai 2027 wieder gemeinsam an den Start gehen können – und würden uns riesig freuen, wenn im nächsten Jahr noch mehr Laufwillige mit dabei sind.

„Man lernt einfach ganz anders, wenn man direkt an einem echten Projekt arbeitet.“

Mit diesem Eindruck beschreibt ein Teilnehmer ziemlich treffend, was die angehenden Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker am Berufsförderungswerk Leipzig bei der CAGGTUS 2026 erlebt haben. Denn dies ist kein klassisches Übungsprojekt im Seminarraum, sondern IT-Arbeit unter realen Bedingungen.

 

Zum vierten Mal in Folge unterstützten sie den Aufbau und Betrieb der LAN-Area des Gamingfestivals CAGGTUS auf der Leipziger Messe. Mit über 2.300 Teilnehmenden und 70 Stunden Laufzeit gehört die Veranstaltung zu den größten LAN-Partys im deutschsprachigen Raum Dies stellt entsprechend hohe Anforderungen an die IT-Infrastruktur. Und es bedeutet echte Verantwortung für unsere Teilnehmenden aus der Umschulung sowie der Inklusionsgestützten Erstausbildung der Fachrichtung Systemintegration und Anwendungsentwicklung.

Praxis pur – die Aufgaben unserer Teilnehmenden

Schon im Vorfeld begann die Vorbereitung im Unterricht. Dabei lag der Fokus zunächst auf der digitalen Organisation, indem an dem Umgang mit dem Ticketsystem Jira und der Wissensdatenbank Confluence gearbeitet wurde. Über die Theorie hinaus, welche Parameter wichtig für eine Switchkonfiguration sind, ging es schnell in die Praxis der Netzwerktechnik: Wie man eine Verbindung zu den Switches aufbaut, sich sicher auf dem Command-Line Interface (CLI) bewegt und welche Parameter für einen reibungslosen Betrieb eingestellt werden müssen. Auch das Ausführen von Skripten zur Automatisierung stand auf dem Plan. 

 

Besonders hervorzuheben war dabei, dass diese Vorbereitungsphase nicht nur technisches Wissen vermittelte, sondern auch dazu diente, dass die verschiedenen Klassen untereinander zu einem echten Team zusammenwachsen konnten.

 

Richtig intensiv wurde es dann am Mittwoch und Donnerstag vor dem Start der Messe.

Vor Ort kümmerten sich die Teilnehmenden um folgende Aufgaben:

  • 59 Switches konfigurieren, montieren und in Betrieb nehmen
  • Kabel prüfen und Fehlerquellen identifizieren
  • Netzwerk überwachen (Monitoring)
  • Sicherheitsstrukturen über VLANs umsetzen und dokumentieren
  • Sicherstellen, dass tausende Geräte online sein können

Sobald die LAN-Area der CAGGTUS am Donnerstagnachmittag geöffnet war, übernahmen die angehenden Fachinformatiker den First-Level-Support. In zwei Schichten kümmerten sich die Teilnehmenden täglich von 8 bis 23 Uhr um kleinere technische Anliegen der Gamer.

 

Die drei Ausbilder Hans Wessalowski, Jens Paleit und Sven Schubert sowie Ausbilderin Stephanie Hieke begleiteten das Projekt, hielten sich aber auch mal bewusst zurück. Ihre Aufgabe war es im Hintergrund zu koordinieren und zu unterstützen, mit dem Ziel, möglichst viel Verantwortung an die Teilnehmenden abzugeben. Dazu gehört auch sich selbst organisieren, Entscheidungen treffen und im Team funktionieren. Denn genau diese Erfahrungen sind es, die im späteren Berufsalltag zählen.

Lernen im Echtbetrieb: CAGGTUS als Teil der Umschulung​

Projekte wie dieses zeigen, worum es in der Umschulung und Erst-Ausbildung am BFW Leipzig und dem BTZ am BFW geht: Wissen vermitteln und Handlungskompetenzen aufbauen. Fazit eines Teilnehmers: „Hier kann man Wissen links und rechts mitnehmen.“

 

Die Teilnehmenden erleben, was es heißt, unter realen Bedingungen zu arbeiten. Dies bedeutet auch Umgang mit Zeitdruck, Verantwortung und echten Konsequenzen lernen. Wichtige Kompetenzen, wenn es später in den Job geht.

 

Dass ein Projekt in dieser Größenordnung funktioniert, ist keine Selbstverständlichkeit. Umso beeindruckender ist, mit welchem Engagement und welcher Professionalität die Teilnehmenden diese Aufgabe gemeistert haben.

 

Zum Abschluss bleibt vor allem eines zu sagen: Danke!

Ein großes Dankeschön geht an die Teilnehmenden für ihr Engagement sowie an die Ausbilder Hans Wessalowski, Jens Paleit und Sven Schubert und die Ausbilderin Stephanie Hieke für ihre professionelle Begleitung, ihr Organisationstalent und ihre verlässliche Unterstützung im Hintergrund. Ohne sie wäre die Umsetzung in dieser Form nicht denkbar gewesen.

Infos zur Umschulung /Erstausbildung Fachinformatiker

Weitere Informationen zur Umschulung Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w/d) und Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d) am BFW Leipzig:

Weitere Informationen zur Inklusionsgestützten Erstausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w/d) und Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d) im BTZ am BFW:

Einblicke in das Praxisprojekt auf der CAGGTUS 2026 des BFW Leipzig

Am 22. April 2026 fand im BFW Leipzig der 20. Netzwerkabend für Fachleute aus den Bereichen Konstruktion und Qualitätssicherung statt. Die Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten aus beiden Disziplinen zusammen und bot eine ideale Plattform für den fachlichen Austausch.

 

Nach der Begrüßung durch Markus Kinds, Leiter des DGQ-Regionalkreises Leipzig, stand im Zentrum des Abends das Fachreferat von Prof. Dr.-Ing. Teresa Werner, Professorin für Fertigungsmesstechnik/Qualitätsmanagement an der Westsächsische Hochschule Zwickau, zum Thema „Unklare Zeichnungen – unklare Messergebnisse“. Dabei wurde schnell deutlich: Was auf den ersten Blick eindeutig erscheint, ist in der Praxis oft interpretationsbedürftig.

 

Ein zentraler Gedanke zog sich durch den Vortrag: Die Zeichnung ist bestimmend, aber eben nur das, was tatsächlich auf der Zeichnung steht. Informationen, die nicht explizit angegeben sind, können weder gefordert noch geprüft werden. Genau hier entstehen in der Praxis häufig Diskrepanzen zwischen Konstruktion und Qualitätssicherung.

 

Prof. Dr. Teresa Werner zeigte auf, dass sich auch Probleme aus mehreren Ebenen überlagern können. Diese Faktoren führen dazu, dass scheinbar gleiche Anforderungen in der Praxis zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, etwa bei einem Lieferantenwechsel oder neuen Fertigungsbedingungen.

 

Besonders spannend war die Diskussion rund um den Umgang mit vorhandenen Default-Regeln in ISO-Standards. Während einige Aspekte klar geregelt sind, fehlen für andere, wie etwa Filterung und Zuordnung, klare Vorgaben. Diese müssen somit in der Zeichnung explizit festgelegt werden, denn wenn nichts definiert ist, sind mehrere Interpretationen möglich. Oder anders gesagt: Wenn nichts vorgegeben ist, ist vieles „richtig“. Ein gelungener Abend mit vielen Denkanstößen.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch angeregte Gespräche und intensives Netzwerken. Interessierte konnte sich zudem einer Führung durch die Praxisräume der Umschulung zum Qualitätsfachmann Fertigungsprüftechnik im BFW Leipzig anschließen und Einblicke erhalten. So blieb der Netzwerkabend nicht nur fachlich inspirierend, sondern bot auch die ideale Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen und neue Impulse für die tägliche Arbeit mitzunehmen.

Interesse an weiteren  Netzwerkabenden im BFW Leipzig? Schauen Sie hier vorbei:

Einblicke in den 20. Netzwerkabend im BFW Leipzig

Ein angenehmes Stimmengemurmel erfüllte am 15. April die Aula des BFW Leipzig. In entspannter und interessierter Atmosphäre kamen die Teilnehmenden des Hauses mit regionalen Unternehmen ins Gespräch. Anlass war die hauseigene Job-Messe, die erneut eine ideale Gelegenheit bot, Kontakte zu knüpfen und berufliche Perspektiven auszuloten.

 
Der Einladung zur Job-Messe waren 15 regionale Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen gefolgt, die ihre Praktikums- und Stellenangebote präsentierten. An den einzelnen Ständen entstanden viele persönliche Gespräche, in denen Fragen beantwortet, Anforderungen erklärt und erste Kontakte für die Zukunft geknüpft wurden.

Job-Messe BFW Leipzig schafft direkte Kontakte zu Arbeitgebern

Die anwesenden Firmen suchten sowohl Kaufleute mit verschiedenen Spezialisierungen als auch Fachkräfte für gewerblich-technische Berufe. Damit bot das Job-Buffet vielfältige Möglichkeiten für die Teilnehmenden, sich gezielt über passende Einstiegschancen in ihrem neuen Berufsfeld zu informieren.


Das Event ist Bestandteil der Integrationsstrategie des Berufsförderungswerks Leipzig und ermöglicht den Teilnehmenden einen direkten und unkomplizierten Zugang zu potentiellen Arbeitgebern.

Fake News erkennen, KI verstehen und den eigenen Umgang mit Social Media hinterfragen – darum ging es beim Aktionstag zur Medienkompetenz im BFW Leipzig.

 

Organisiert wurde der Aktionstag von den angehenden Kaufleuten im E-Commerce (KEC) des Jahrgangs 25/01. Vier Wochen lang hatten sie diesen in ihrer Lernagentur ‚König Fuchs‘ geplant und Inhalte erarbeitet.

 

„Der Themenwunsch kam von den Teilnehmenden“, erklärte Ausbilderin Kristin Koslowski. Genau das war auch spürbar: die KECs gingen aktiv auf die Besucher und Besucherinnen zu. An den drei vorbereiteten Stationen war Mitmachen ausdrücklich erwünscht.

Drei Stationen – ein Ziel: verstehen statt nur konsumieren

An der Fake-News-Station wurde schnell klar: die Wahrheit ist nicht immer offensichtlich. Es war gar nicht so einfach, die angepinnten Schlagzeilen in „wahr“ und „falsch“ einzuordnen. Eindrucksvoll war auch, wie Bilder durch kleine Veränderungen oder geschickte Ausschnitte eine ganz andere Wirkung bekommen. Dazu gab es alltagstaugliche Tipps, wie sich Falschmeldungen besser erkennen lassen und wo verlässliche Informationen zu finden sind.

 

Ein paar Schritte weiter wurde es persönlicher bei der Station zum Thema Social Media. Wie beeinflussen Algorithmen unser Verhalten? Warum greifen wir immer wieder zum Smartphone? Und was machen bearbeitete Schönheitsideale oder Cybermobbing mit uns? Kleine Selbsttests luden dazu ein, das eigene Verhalten zu hinterfragen.

 

Die dritte und letzte Station richtete den Blick auf die Zukunft und die Gegenwart zugleich: Künstliche Intelligenz und Recherche standen hier im Fokus. Hier erhielten die Teilnehmenden praktische Hinweise, wie sie bessere Ergebnisse erzielen und Informationen richtig einordnen können.

 

„Ich fand den Aktionstag wirklich gut“, meinte eine Besucherin hinterher. „Man konnte so viel mitnehmen, egal auf welchem Wissenstand man war. Die Stationen waren super gestaltet und aufbereitet.“

 

Am Ende sprach das Feedback für sich. Auf dem Feedback-Flipchart dominierte ein klares Urteil: „sehr gut“. Ein gelungener Aktionstag, der zeigte, wie praxisnah und lebendig Lernen sein kann.

Besucher liest sich die Infos einer der Pinnwände durch.

Rückblick auf 4 Wochen Lernagentur der ‚König Fuchs‘

Abschlusspräsentation der Kaufleute im E-Commerce 25/01 - Ergebnisse der 4-wöchigen Lernagentur in Zahlen über den Beamer zu sehen.

Zum Abschluss der Lernagentur ‚König Fuchs‘ präsentierten die KECs am nächsten Tag ihre Ergebnisse aus vier Wochen Lernagentur. Und die können sich sehen lassen: Neben dem Aktionstag entstanden mehrere Social-Media- und Blogbeiträge. Außerdem wurde die Website des Lernunternehmens ‚Gohliser Holz OHG‘ neugestaltet. Beeindruckend, was in nur vier Wochen möglich ist!

 

„Das Team hat wirklich sehr gut zusammengearbeitet und kurzer Zeit viel umgesetzt“ lobte Kristin Koslowski. „Jeder konnte Neues ausprobieren, und wenn jemand nicht weiterkam, fand sich im Team immer jemand, der weiterhelfen konnte.“

 

Die aktuellen Lernagentur-Teilnehmenden nahmen den Neuen ihre Angst: „Durch den Unterricht habe ich mich bestens auf die Arbeit im Lernunternehmen und jetzt auch auf die anstehende Betriebliche Lernphase vorbereitet gefühlt. Außerdem haben wir hier super Ausbilder – die alles sehr praxisnah vermitteln.“

Best Practices für die angehende Kaufleute im E-Commerce

Zum Abschluss gaben die KECs den zukünftigen Mitarbeitenden der Lernagentur einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben und teilten wertvolle Tipps aus ihrer eigenen Zeit in der Lernagentur, die ihnen selbst in der Lernagentur besonders geholfen haben.

Von interaktiven Stationen bis zur Erstellung von Inhalten rund um die Webseiten-Gestaltung: Die KECs haben mal wieder gezeigt, wie viel in vier Wochen möglich ist und wie lebendig und praxisnah das Lernen in der Lernagentur ‚König Fuchs‘ ist.

Neugierig geworden? Hier Weiterlesen!

Infos über die Umschulung zum Kaufleute im E-Commerce (m/w/d)

Weiterführende Informationen zum Ablauf, Inhalten und Voraussetzungen der Umschulung im BFW Leipzig.

Einblicke in die Lernagentur König Fuchs

Erfahren Sie mehr über die Lernagentur!

Auf ihrer Website informieren die angehenden Kaufleute im E-Commerce spannende Themen aus der Branche.

Einblicke in den Aktionstag der Kaufleute im E-Commerce und die Abschlusspräsentation

Im Rahmen des Lesefestivals „Leipzig liest“ durfte das BFW Leipzig in diesem Jahr gleich zwei außergewöhnliche Veranstaltungen ausrichten. Beide Abende hätten unterschiedlicher kaum sein können und waren doch vereint durch eines: echte Begegnungen, spürbare Emotionen und die Begeisterung für Literatur.

 

Ein stimmungsvoller Auftakt mit Kea von Garnier

Am 19. März verwandelte sich das Bistro des BFW Leipzig in einen intimen und zugleich lebendigen Ort der Literatur. Rund 40 Gäste folgten der Einladung zur Lesung von Kea von Garnier, die ihren Debütroman „Restsommer“ präsentierte. Ein feinfühliger LGBTQ-Roman, der das Publikum schnell in seinen Bann zog.

 

Die Autorin, Bloggerin und Mentorin für Kreatives Schreiben aus Frankfurt überzeugte nicht nur mit ihrem Text, sondern auch mit ihrer offenen und herzlichen Art. Unterstützt wurde sie dabei von Co-Moderatorin Laura Weber, die mit gezielten Fragen spannende Einblicke in die Entstehung des Romans und das Leben der Autorin ermöglichte. Es entstand eine angenehme Gesprächsatmosphäre, die Raum für persönliche Themen und ehrlichen Austausch ließ.

 

Die anschließende Fragerunde zeigte, wie sehr das Publikum mitging und beim Signieren der Bücher kam es zu direktem Kontakt, echten Gesprächen und vielen persönlichen Momenten. Unser herzlicher Dank gilt der Autorin sowie dem Blessing Verlag für diesen gelungenen Abend.

 

Ein mitreißendes Erlebnis mit Thomas Bauer und Band

Am 20. März folgte dann ein Abend, der alle Sinne ansprach. In der Aula des BFW Leipzig begeisterten Thomas Bauer und seine Band Angels‘ Share rund 130 Gäste mit einer einzigartigen Kombination aus Lesung, Musik und eindrucksvoller Bildershow.

Die Atmosphäre war von Beginn an elektrisierend. Die musikalischen Einlagen verliehen den Texten eine besondere Tiefe, während visuelle Eindrücke die Geschichten lebendig werden ließen. Thomas Bauer zeigte sich dabei nicht nur als talentierter Autor, sondern auch als unglaublich sympathischer und witziger Gastgeber.

Auch hier war der direkte Austausch ein zentrales Element. Die abschließende Fragerunde entwickelte sich zu einem lebendigen und informativen Dialog, der das Publikum aktiv einband. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Bücher zu erwerben, signieren zu lassen und persönlich ins Gespräch zu kommen.

Begegnung, Begeisterung und Vorfreude

Beide Veranstaltungen haben eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll Literatur als verbindendes Element sein kann. Ob in kleiner, persönlicher Runde oder vor großem Publikum. Das BFW Leipzig wurde erneut zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration.

Wir danken allen Gästen und Mitwirkenden für zwei rundum gelungene Leseabende und freuen uns schon jetzt auf die kommende Leipziger Buchmesse und das nächste Lesefestival „Leipzig liest“ im Jahr 2027.


Wenn Sie mehr über die beiden Vortragenden erfahren möchten, klicken Sie hier:

Kea von Garnier und Thomas Bauer

Am 26. Februar 2026 fand im BFW Leipzig eine besondere Veranstaltung statt: die fiktive Gemeinderatssitzung der Lernbehörde Gemeinde Auensee. Die Teilnehmenden der Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung, übernahmen dabei realitätsnah die Rollen von Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie Verwaltungsakteuren.

Praxis unter realitätsnahen Bedingungen – sogar mit Störung

Da der Sitzungssaal im Auenseer Rathaus aufgrund eines fiktiven Glykol-Unfalls kurzfristig geschlossen war, wurde die Sitzung kurzerhand in den großen Saal des Naturkundemuseums verlegt.

 

Schon der Beginn zeigte, wie realitätsnah die Simulation gestaltet war.

Punkt 13:00 Uhr eröffnete die Sitzungsleitung die Veranstaltung formgerecht mit Begrüßung, der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung, der Beschlussfähigkeit sowie der Bestätigung der Tagesordnung.

 

Doch dann kam es – ganz im Sinne des Plans – zu einer unerwarteten Unterbrechung: Zwei als Reinigungskräfte getarnte Lehrkräfte, Thoralf Oschätzky und Sabine Steller, betraten lautstark den Saal. Sie hätten angeblich einen Auftrag und wussten „mal wieder“ nichts von der laufenden Sitzung. Nach einigen heiteren Momenten, Gelächter im Saal und einem Ordnungsruf konnte die Sitzung schließlich professionell fortgesetzt werden.

Sachliche Debatten und klare Positionen

Insgesamt nahmen 14 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte an der Sitzung teil. Krankheitsbedingt erhielten die angehenden Verwaltungsfachkräfte Unterstützung von Teilnehmenden der Umschulung Kaufleute im E-Commerce aus den Klassen 25/02 und den Verwaltungsfachangestellten der 26/01.

 

Auch zahlreiche Lehrkräfte, Personalberaterinnen und Personalberater im Reha-Management sowie Dana Waskow, Fachbereichsleiterin der kaufmännischen Umschulungen, verfolgten gespannt den Verlauf der Sitzung.

 

Vier Gemeinderatsmitglieder brachten eigene Themen ein. Besonders engagiert wurde Tagesordnungspunkt 8 „Marketing und Haushalt“ in Bezug auf neue Parkplätze nah am Erholungsgebiet diskutiert. Eine leidenschaftliche Rede überzeugte mit klaren Argumenten – trotz hörbar angeschlagener Stimme.

Wie im echten Ratsalltag gab es dabei auch Zwischenrufe, kritische Nachfragen und spontane Wortmeldungen. Insgesamt verliefen die Diskussionen jedoch konstruktiv, strukturiert und lösungsorientiert.

Ehrungen und humorvolle Momente

Neben den Sachthemen standen am Ende der Sitzung auch Ehrungen auf der Tagesordnung. Bürgerinnen und Bürger – dargestellt von Lehrkräften – wurden für ihr besonderes Engagement für die Gemeinde ausgezeichnet.

 

Neben vielen anerkennenden Worten gab es Urkunden, Medaillen und Eintragungen ins Goldene Buch der Gemeinde. Sätze wie „Danke!“, „Mir fehlen die Worte“ oder „Das wäre doch nicht nötig gewesen“ sorgten für emotionale und zugleich heitere Momente.

Auch der humorvolle Beitrag „Die Urwaldstelze hat Kinder bekommen!“ brachte den Saal zum Schmunzeln und lockerte die Atmosphäre zusätzlich auf.

Eigenverantwortung als zentrales Lernprinzip

Zur Gemeinderatssitzung gehörte auch die Erstellung eines eigenen Amtsblattes. Dieses wurde – ebenso wie Vorträge und Präsentationen – vollständig von den Teilnehmenden selbst erarbeitet und umgesetzt.

Genau hier zeigt sich der besondere Mehrwert der Umschulung am BFW Leipzig: Die Qualifizierung erfolgt individualisiert und modular. Erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder vermitteln Fachwissen verständlich und praxisnah.

Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander. Die Teilnehmenden trainieren realistische Verwaltungsabläufe, entwickeln Entscheidungskompetenz und stärken ihre Kommunikationsfähigkeit – zentrale Anforderungen in der Landes- und Kommunalverwaltung.

Hier gelangen Sie zum aktuellen Amtsblatt!

Anerkennung für Engagement und Leistung

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es großen Applaus für alle Beteiligten. Ausbilder Daniel Wittig bedankte sich für das Engagement und lobte die professionelle Umsetzung der Gemeinderatssitzung.

 

Auch das BFW Leipzig spricht allen Mitwirkenden – den engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern der kaufmännischen Umschulungen, den unterstützenden Klassen sowie den Teilnehmenden der Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten – seinen herzlichen Dank aus.

 

Organisation, Vorbereitung und Durchführung der Sitzung zeigen eindrucksvoll, wie praxisnah und anspruchsvoll die Qualifizierung am BFW Leipzig gestaltet ist.

Jetzt über die Umschulung informieren!

Wer sich für die Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung interessiert, findet hier weitere Informationen zu Ablauf, Inhalten und Voraussetzungen.

 

Praxisnah. Strukturiert. Zukunftsorientiert.

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