Am Sonntag, den 10. Mai 2026, hieß es um 13 Uhr wieder: Laufschuhe an und gemeinsam für den guten Zweck starten! Rund um die Red Bull Arena, hindurch und über die Festwiese in Leipzig gingen etwa 2.800 Teilnehmer*innen auf die Strecke. Weltweit nahmen sogar beeindruckende 273.000 Menschen am Wings for Life World Run 2026 teil – und alle mit einem gemeinsamen Ziel: Laufen für die Rückenmarksforschung und Menschen mit Querschnittslähmung Hoffnung geben. Mit unserem BFW Leipzig-Team von 14 motivierten Läufer*innen waren wir mittendrin.

 

Anders als bei vielen klassischen Laufevents stand hier nicht der Leistungsdruck im Vordergrund, sondern das Erlebnis und der gute Zweck. Im Vergleich zum Firmenlauf war die Stimmung deutlich entspannter, herzlicher und lockerer. Überall wurde gelacht, angefeuert und gemeinsam gefeiert.

 

Besonders schön war zu sehen, wie inklusiv der Lauf gestaltet wurde. Neben ambitionierten Läufer*innen waren auch Teilnehmer*innen mit Rollstuhl und Rollatoren dabei, die genauso begeistert angefeuert wurden.

 

Für zusätzliche Motivation sorgten die RB-Fußballstars und weitere bekannte Gesichter aus Leipzig, die entlang der Strecke Verpflegung verteilten, mit den Läufer*innen abklatschten und ordentlich Stimmung machten. Dies machte das Event noch einzigartiger.

 

Auch sportlich konnten tolle Leistungen erzielt werden: Christin Lippmann lief starke 20,64 Kilometer, Lukas May erreichte beeindruckende 21,2 Kilometer und Robert Meier absolvierte 13,22 Kilometer. Weitere Teammitglieder des BFW Leipzig meisterten ebenfalls starke Distanzen, darunter öfters um die 10 Kilometer. Weltweit wurden sogar Spitzenleistungen von 78,95 Kilometern in Japan, 67,96 Kilometern in Polen und 67,32 Kilometern in Österreich erreicht.

 

Danke an alle Teilnehmer*innen für diesen großartigen Tag. Der Wings for Life World Run 2026 war für uns nicht nur ein Laufevent, sondern ein Gemeinschaftserlebnis voller Motivation, Spaß und Zusammenhalt – und das alles für einen wichtigen guten Zweck.

 

Wir hoffen sehr, dass wir auch am 9. Mai 2027 wieder gemeinsam an den Start gehen können – und würden uns riesig freuen, wenn im nächsten Jahr noch mehr Laufwillige mit dabei sind.

„Man lernt einfach ganz anders, wenn man direkt an einem echten Projekt arbeitet.“

Mit diesem Eindruck beschreibt ein Teilnehmer ziemlich treffend, was die angehenden Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker am Berufsförderungswerk Leipzig bei der CAGGTUS 2026 erlebt haben. Denn dies ist kein klassisches Übungsprojekt im Seminarraum, sondern IT-Arbeit unter realen Bedingungen.

 

Zum vierten Mal in Folge unterstützten sie den Aufbau und Betrieb der LAN-Area des Gamingfestivals CAGGTUS auf der Leipziger Messe. Mit über 2.300 Teilnehmenden und 70 Stunden Laufzeit gehört die Veranstaltung zu den größten LAN-Partys im deutschsprachigen Raum Dies stellt entsprechend hohe Anforderungen an die IT-Infrastruktur. Und es bedeutet echte Verantwortung für unsere Teilnehmenden aus der Umschulung sowie der Inklusionsgestützten Erstausbildung der Fachrichtung Systemintegration und Anwendungsentwicklung.

Praxis pur – die Aufgaben unserer Teilnehmenden

Schon im Vorfeld begann die Vorbereitung im Unterricht. Dabei lag der Fokus zunächst auf der digitalen Organisation, indem an dem Umgang mit dem Ticketsystem Jira und der Wissensdatenbank Confluence gearbeitet wurde. Über die Theorie hinaus, welche Parameter wichtig für eine Switchkonfiguration sind, ging es schnell in die Praxis der Netzwerktechnik: Wie man eine Verbindung zu den Switches aufbaut, sich sicher auf dem Command-Line Interface (CLI) bewegt und welche Parameter für einen reibungslosen Betrieb eingestellt werden müssen. Auch das Ausführen von Skripten zur Automatisierung stand auf dem Plan. 

 

Besonders hervorzuheben war dabei, dass diese Vorbereitungsphase nicht nur technisches Wissen vermittelte, sondern auch dazu diente, dass die verschiedenen Klassen untereinander zu einem echten Team zusammenwachsen konnten.

 

Richtig intensiv wurde es dann am Mittwoch und Donnerstag vor dem Start der Messe.

Vor Ort kümmerten sich die Teilnehmenden um folgende Aufgaben:

  • 59 Switches konfigurieren, montieren und in Betrieb nehmen
  • Kabel prüfen und Fehlerquellen identifizieren
  • Netzwerk überwachen (Monitoring)
  • Sicherheitsstrukturen über VLANs umsetzen und dokumentieren
  • Sicherstellen, dass tausende Geräte online sein können

Sobald die LAN-Area der CAGGTUS am Donnerstagnachmittag geöffnet war, übernahmen die angehenden Fachinformatiker den First-Level-Support. In zwei Schichten kümmerten sich die Teilnehmenden täglich von 8 bis 23 Uhr um kleinere technische Anliegen der Gamer.

 

Die drei Ausbilder Hans Wessalowski, Jens Paleit und Sven Schubert sowie Ausbilderin Stephanie Hieke begleiteten das Projekt, hielten sich aber auch mal bewusst zurück. Ihre Aufgabe war es im Hintergrund zu koordinieren und zu unterstützen, mit dem Ziel, möglichst viel Verantwortung an die Teilnehmenden abzugeben. Dazu gehört auch sich selbst organisieren, Entscheidungen treffen und im Team funktionieren. Denn genau diese Erfahrungen sind es, die im späteren Berufsalltag zählen.

Lernen im Echtbetrieb: CAGGTUS als Teil der Umschulung​

Projekte wie dieses zeigen, worum es in der Umschulung und Erst-Ausbildung am BFW Leipzig und dem BTZ am BFW geht: Wissen vermitteln und Handlungskompetenzen aufbauen. Fazit eines Teilnehmers: „Hier kann man Wissen links und rechts mitnehmen.“

 

Die Teilnehmenden erleben, was es heißt, unter realen Bedingungen zu arbeiten. Dies bedeutet auch Umgang mit Zeitdruck, Verantwortung und echten Konsequenzen lernen. Wichtige Kompetenzen, wenn es später in den Job geht.

 

Dass ein Projekt in dieser Größenordnung funktioniert, ist keine Selbstverständlichkeit. Umso beeindruckender ist, mit welchem Engagement und welcher Professionalität die Teilnehmenden diese Aufgabe gemeistert haben.

 

Zum Abschluss bleibt vor allem eines zu sagen: Danke!

Ein großes Dankeschön geht an die Teilnehmenden für ihr Engagement sowie an die Ausbilder Hans Wessalowski, Jens Paleit und Sven Schubert und die Ausbilderin Stephanie Hieke für ihre professionelle Begleitung, ihr Organisationstalent und ihre verlässliche Unterstützung im Hintergrund. Ohne sie wäre die Umsetzung in dieser Form nicht denkbar gewesen.

Infos zur Umschulung /Erstausbildung Fachinformatiker

Weitere Informationen zur Umschulung Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w/d) und Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d) am BFW Leipzig:

Weitere Informationen zur Inklusionsgestützten Erstausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w/d) und Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d) im BTZ am BFW:

Einblicke in das Praxisprojekt auf der CAGGTUS 2026 des BFW Leipzig

Am 22. April 2026 fand im BFW Leipzig der 20. Netzwerkabend für Fachleute aus den Bereichen Konstruktion und Qualitätssicherung statt. Die Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten aus beiden Disziplinen zusammen und bot eine ideale Plattform für den fachlichen Austausch.

 

Nach der Begrüßung durch Markus Kinds, Leiter des DGQ-Regionalkreises Leipzig, stand im Zentrum des Abends das Fachreferat von Prof. Dr.-Ing. Teresa Werner, Professorin für Fertigungsmesstechnik/Qualitätsmanagement an der Westsächsische Hochschule Zwickau, zum Thema „Unklare Zeichnungen – unklare Messergebnisse“. Dabei wurde schnell deutlich: Was auf den ersten Blick eindeutig erscheint, ist in der Praxis oft interpretationsbedürftig.

 

Ein zentraler Gedanke zog sich durch den Vortrag: Die Zeichnung ist bestimmend, aber eben nur das, was tatsächlich auf der Zeichnung steht. Informationen, die nicht explizit angegeben sind, können weder gefordert noch geprüft werden. Genau hier entstehen in der Praxis häufig Diskrepanzen zwischen Konstruktion und Qualitätssicherung.

 

Prof. Dr. Teresa Werner zeigte auf, dass sich auch Probleme aus mehreren Ebenen überlagern können. Diese Faktoren führen dazu, dass scheinbar gleiche Anforderungen in der Praxis zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, etwa bei einem Lieferantenwechsel oder neuen Fertigungsbedingungen.

 

Besonders spannend war die Diskussion rund um den Umgang mit vorhandenen Default-Regeln in ISO-Standards. Während einige Aspekte klar geregelt sind, fehlen für andere, wie etwa Filterung und Zuordnung, klare Vorgaben. Diese müssen somit in der Zeichnung explizit festgelegt werden, denn wenn nichts definiert ist, sind mehrere Interpretationen möglich. Oder anders gesagt: Wenn nichts vorgegeben ist, ist vieles „richtig“. Ein gelungener Abend mit vielen Denkanstößen.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch angeregte Gespräche und intensives Netzwerken. Interessierte konnte sich zudem einer Führung durch die Praxisräume der Umschulung zum Qualitätsfachmann Fertigungsprüftechnik im BFW Leipzig anschließen und Einblicke erhalten. So blieb der Netzwerkabend nicht nur fachlich inspirierend, sondern bot auch die ideale Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen und neue Impulse für die tägliche Arbeit mitzunehmen.

Interesse an weiteren  Netzwerkabenden im BFW Leipzig? Schauen Sie hier vorbei:

Einblicke in den 20. Netzwerkabend im BFW Leipzig

Ein angenehmes Stimmengemurmel erfüllte am 15. April die Aula des BFW Leipzig. In entspannter und interessierter Atmosphäre kamen die Teilnehmenden des Hauses mit regionalen Unternehmen ins Gespräch. Anlass war die hauseigene Job-Messe, die erneut eine ideale Gelegenheit bot, Kontakte zu knüpfen und berufliche Perspektiven auszuloten.

 
Der Einladung zur Job-Messe waren 15 regionale Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen gefolgt, die ihre Praktikums- und Stellenangebote präsentierten. An den einzelnen Ständen entstanden viele persönliche Gespräche, in denen Fragen beantwortet, Anforderungen erklärt und erste Kontakte für die Zukunft geknüpft wurden.

Job-Messe BFW Leipzig schafft direkte Kontakte zu Arbeitgebern

Die anwesenden Firmen suchten sowohl Kaufleute mit verschiedenen Spezialisierungen als auch Fachkräfte für gewerblich-technische Berufe. Damit bot das Job-Buffet vielfältige Möglichkeiten für die Teilnehmenden, sich gezielt über passende Einstiegschancen in ihrem neuen Berufsfeld zu informieren.


Das Event ist Bestandteil der Integrationsstrategie des Berufsförderungswerks Leipzig und ermöglicht den Teilnehmenden einen direkten und unkomplizierten Zugang zu potentiellen Arbeitgebern.

Fake News erkennen, KI verstehen und den eigenen Umgang mit Social Media hinterfragen – darum ging es beim Aktionstag zur Medienkompetenz im BFW Leipzig.

 

Organisiert wurde der Aktionstag von den angehenden Kaufleuten im E-Commerce (KEC) des Jahrgangs 25/01. Vier Wochen lang hatten sie diesen in ihrer Lernagentur ‚König Fuchs‘ geplant und Inhalte erarbeitet.

 

„Der Themenwunsch kam von den Teilnehmenden“, erklärte Ausbilderin Kristin Koslowski. Genau das war auch spürbar: die KECs gingen aktiv auf die Besucher und Besucherinnen zu. An den drei vorbereiteten Stationen war Mitmachen ausdrücklich erwünscht.

Drei Stationen – ein Ziel: verstehen statt nur konsumieren

An der Fake-News-Station wurde schnell klar: die Wahrheit ist nicht immer offensichtlich. Es war gar nicht so einfach, die angepinnten Schlagzeilen in „wahr“ und „falsch“ einzuordnen. Eindrucksvoll war auch, wie Bilder durch kleine Veränderungen oder geschickte Ausschnitte eine ganz andere Wirkung bekommen. Dazu gab es alltagstaugliche Tipps, wie sich Falschmeldungen besser erkennen lassen und wo verlässliche Informationen zu finden sind.

 

Ein paar Schritte weiter wurde es persönlicher bei der Station zum Thema Social Media. Wie beeinflussen Algorithmen unser Verhalten? Warum greifen wir immer wieder zum Smartphone? Und was machen bearbeitete Schönheitsideale oder Cybermobbing mit uns? Kleine Selbsttests luden dazu ein, das eigene Verhalten zu hinterfragen.

 

Die dritte und letzte Station richtete den Blick auf die Zukunft und die Gegenwart zugleich: Künstliche Intelligenz und Recherche standen hier im Fokus. Hier erhielten die Teilnehmenden praktische Hinweise, wie sie bessere Ergebnisse erzielen und Informationen richtig einordnen können.

 

„Ich fand den Aktionstag wirklich gut“, meinte eine Besucherin hinterher. „Man konnte so viel mitnehmen, egal auf welchem Wissenstand man war. Die Stationen waren super gestaltet und aufbereitet.“

 

Am Ende sprach das Feedback für sich. Auf dem Feedback-Flipchart dominierte ein klares Urteil: „sehr gut“. Ein gelungener Aktionstag, der zeigte, wie praxisnah und lebendig Lernen sein kann.

Besucher liest sich die Infos einer der Pinnwände durch.

Rückblick auf 4 Wochen Lernagentur der ‚König Fuchs‘

Abschlusspräsentation der Kaufleute im E-Commerce 25/01 - Ergebnisse der 4-wöchigen Lernagentur in Zahlen über den Beamer zu sehen.

Zum Abschluss der Lernagentur ‚König Fuchs‘ präsentierten die KECs am nächsten Tag ihre Ergebnisse aus vier Wochen Lernagentur. Und die können sich sehen lassen: Neben dem Aktionstag entstanden mehrere Social-Media- und Blogbeiträge. Außerdem wurde die Website des Lernunternehmens ‚Gohliser Holz OHG‘ neugestaltet. Beeindruckend, was in nur vier Wochen möglich ist!

 

„Das Team hat wirklich sehr gut zusammengearbeitet und kurzer Zeit viel umgesetzt“ lobte Kristin Koslowski. „Jeder konnte Neues ausprobieren, und wenn jemand nicht weiterkam, fand sich im Team immer jemand, der weiterhelfen konnte.“

 

Die aktuellen Lernagentur-Teilnehmenden nahmen den Neuen ihre Angst: „Durch den Unterricht habe ich mich bestens auf die Arbeit im Lernunternehmen und jetzt auch auf die anstehende Betriebliche Lernphase vorbereitet gefühlt. Außerdem haben wir hier super Ausbilder – die alles sehr praxisnah vermitteln.“

Best Practices für die angehende Kaufleute im E-Commerce

Zum Abschluss gaben die KECs den zukünftigen Mitarbeitenden der Lernagentur einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben und teilten wertvolle Tipps aus ihrer eigenen Zeit in der Lernagentur, die ihnen selbst in der Lernagentur besonders geholfen haben.

Von interaktiven Stationen bis zur Erstellung von Inhalten rund um die Webseiten-Gestaltung: Die KECs haben mal wieder gezeigt, wie viel in vier Wochen möglich ist und wie lebendig und praxisnah das Lernen in der Lernagentur ‚König Fuchs‘ ist.

Neugierig geworden? Hier Weiterlesen!

Infos über die Umschulung zum Kaufleute im E-Commerce (m/w/d)

Weiterführende Informationen zum Ablauf, Inhalten und Voraussetzungen der Umschulung im BFW Leipzig.

Einblicke in die Lernagentur König Fuchs

Erfahren Sie mehr über die Lernagentur!

Auf ihrer Website informieren die angehenden Kaufleute im E-Commerce spannende Themen aus der Branche.

Einblicke in den Aktionstag der Kaufleute im E-Commerce und die Abschlusspräsentation

Im Rahmen des Lesefestivals „Leipzig liest“ durfte das BFW Leipzig in diesem Jahr gleich zwei außergewöhnliche Veranstaltungen ausrichten. Beide Abende hätten unterschiedlicher kaum sein können und waren doch vereint durch eines: echte Begegnungen, spürbare Emotionen und die Begeisterung für Literatur.

 

Ein stimmungsvoller Auftakt mit Kea von Garnier

Am 19. März verwandelte sich das Bistro des BFW Leipzig in einen intimen und zugleich lebendigen Ort der Literatur. Rund 40 Gäste folgten der Einladung zur Lesung von Kea von Garnier, die ihren Debütroman „Restsommer“ präsentierte. Ein feinfühliger LGBTQ-Roman, der das Publikum schnell in seinen Bann zog.

 

Die Autorin, Bloggerin und Mentorin für Kreatives Schreiben aus Frankfurt überzeugte nicht nur mit ihrem Text, sondern auch mit ihrer offenen und herzlichen Art. Unterstützt wurde sie dabei von Co-Moderatorin Laura Weber, die mit gezielten Fragen spannende Einblicke in die Entstehung des Romans und das Leben der Autorin ermöglichte. Es entstand eine angenehme Gesprächsatmosphäre, die Raum für persönliche Themen und ehrlichen Austausch ließ.

 

Die anschließende Fragerunde zeigte, wie sehr das Publikum mitging und beim Signieren der Bücher kam es zu direktem Kontakt, echten Gesprächen und vielen persönlichen Momenten. Unser herzlicher Dank gilt der Autorin sowie dem Blessing Verlag für diesen gelungenen Abend.

 

Ein mitreißendes Erlebnis mit Thomas Bauer und Band

Am 20. März folgte dann ein Abend, der alle Sinne ansprach. In der Aula des BFW Leipzig begeisterten Thomas Bauer und seine Band Angels‘ Share rund 130 Gäste mit einer einzigartigen Kombination aus Lesung, Musik und eindrucksvoller Bildershow.

Die Atmosphäre war von Beginn an elektrisierend. Die musikalischen Einlagen verliehen den Texten eine besondere Tiefe, während visuelle Eindrücke die Geschichten lebendig werden ließen. Thomas Bauer zeigte sich dabei nicht nur als talentierter Autor, sondern auch als unglaublich sympathischer und witziger Gastgeber.

Auch hier war der direkte Austausch ein zentrales Element. Die abschließende Fragerunde entwickelte sich zu einem lebendigen und informativen Dialog, der das Publikum aktiv einband. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Bücher zu erwerben, signieren zu lassen und persönlich ins Gespräch zu kommen.

Begegnung, Begeisterung und Vorfreude

Beide Veranstaltungen haben eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll Literatur als verbindendes Element sein kann. Ob in kleiner, persönlicher Runde oder vor großem Publikum. Das BFW Leipzig wurde erneut zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration.

Wir danken allen Gästen und Mitwirkenden für zwei rundum gelungene Leseabende und freuen uns schon jetzt auf die kommende Leipziger Buchmesse und das nächste Lesefestival „Leipzig liest“ im Jahr 2027.


Wenn Sie mehr über die beiden Vortragenden erfahren möchten, klicken Sie hier:

Kea von Garnier und Thomas Bauer

Am 26. Februar 2026 fand im BFW Leipzig eine besondere Veranstaltung statt: die fiktive Gemeinderatssitzung der Lernbehörde Gemeinde Auensee. Die Teilnehmenden der Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung, übernahmen dabei realitätsnah die Rollen von Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie Verwaltungsakteuren.

Praxis unter realitätsnahen Bedingungen – sogar mit Störung

Da der Sitzungssaal im Auenseer Rathaus aufgrund eines fiktiven Glykol-Unfalls kurzfristig geschlossen war, wurde die Sitzung kurzerhand in den großen Saal des Naturkundemuseums verlegt.

 

Schon der Beginn zeigte, wie realitätsnah die Simulation gestaltet war.

Punkt 13:00 Uhr eröffnete die Sitzungsleitung die Veranstaltung formgerecht mit Begrüßung, der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung, der Beschlussfähigkeit sowie der Bestätigung der Tagesordnung.

 

Doch dann kam es – ganz im Sinne des Plans – zu einer unerwarteten Unterbrechung: Zwei als Reinigungskräfte getarnte Lehrkräfte, Thoralf Oschätzky und Sabine Steller, betraten lautstark den Saal. Sie hätten angeblich einen Auftrag und wussten „mal wieder“ nichts von der laufenden Sitzung. Nach einigen heiteren Momenten, Gelächter im Saal und einem Ordnungsruf konnte die Sitzung schließlich professionell fortgesetzt werden.

Sachliche Debatten und klare Positionen

Insgesamt nahmen 14 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte an der Sitzung teil. Krankheitsbedingt erhielten die angehenden Verwaltungsfachkräfte Unterstützung von Teilnehmenden der Umschulung Kaufleute im E-Commerce aus den Klassen 25/02 und den Verwaltungsfachangestellten der 26/01.

 

Auch zahlreiche Lehrkräfte, Personalberaterinnen und Personalberater im Reha-Management sowie Dana Waskow, Fachbereichsleiterin der kaufmännischen Umschulungen, verfolgten gespannt den Verlauf der Sitzung.

 

Vier Gemeinderatsmitglieder brachten eigene Themen ein. Besonders engagiert wurde Tagesordnungspunkt 8 „Marketing und Haushalt“ in Bezug auf neue Parkplätze nah am Erholungsgebiet diskutiert. Eine leidenschaftliche Rede überzeugte mit klaren Argumenten – trotz hörbar angeschlagener Stimme.

Wie im echten Ratsalltag gab es dabei auch Zwischenrufe, kritische Nachfragen und spontane Wortmeldungen. Insgesamt verliefen die Diskussionen jedoch konstruktiv, strukturiert und lösungsorientiert.

Ehrungen und humorvolle Momente

Neben den Sachthemen standen am Ende der Sitzung auch Ehrungen auf der Tagesordnung. Bürgerinnen und Bürger – dargestellt von Lehrkräften – wurden für ihr besonderes Engagement für die Gemeinde ausgezeichnet.

 

Neben vielen anerkennenden Worten gab es Urkunden, Medaillen und Eintragungen ins Goldene Buch der Gemeinde. Sätze wie „Danke!“, „Mir fehlen die Worte“ oder „Das wäre doch nicht nötig gewesen“ sorgten für emotionale und zugleich heitere Momente.

Auch der humorvolle Beitrag „Die Urwaldstelze hat Kinder bekommen!“ brachte den Saal zum Schmunzeln und lockerte die Atmosphäre zusätzlich auf.

Eigenverantwortung als zentrales Lernprinzip

Zur Gemeinderatssitzung gehörte auch die Erstellung eines eigenen Amtsblattes. Dieses wurde – ebenso wie Vorträge und Präsentationen – vollständig von den Teilnehmenden selbst erarbeitet und umgesetzt.

Genau hier zeigt sich der besondere Mehrwert der Umschulung am BFW Leipzig: Die Qualifizierung erfolgt individualisiert und modular. Erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder vermitteln Fachwissen verständlich und praxisnah.

Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander. Die Teilnehmenden trainieren realistische Verwaltungsabläufe, entwickeln Entscheidungskompetenz und stärken ihre Kommunikationsfähigkeit – zentrale Anforderungen in der Landes- und Kommunalverwaltung.

Hier gelangen Sie zum aktuellen Amtsblatt!

Anerkennung für Engagement und Leistung

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es großen Applaus für alle Beteiligten. Ausbilder Daniel Wittig bedankte sich für das Engagement und lobte die professionelle Umsetzung der Gemeinderatssitzung.

 

Auch das BFW Leipzig spricht allen Mitwirkenden – den engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern der kaufmännischen Umschulungen, den unterstützenden Klassen sowie den Teilnehmenden der Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten – seinen herzlichen Dank aus.

 

Organisation, Vorbereitung und Durchführung der Sitzung zeigen eindrucksvoll, wie praxisnah und anspruchsvoll die Qualifizierung am BFW Leipzig gestaltet ist.

Jetzt über die Umschulung informieren!

Wer sich für die Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung interessiert, findet hier weitere Informationen zu Ablauf, Inhalten und Voraussetzungen.

 

Praxisnah. Strukturiert. Zukunftsorientiert.

Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz zum Teammitglied im Software-Entwickleralltag wird? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Netzwerkabend IT am 03. März 2026 im BFW Leipzig. Rund 40 Gäste waren gekommen, um sich über die Veränderungen der Rolle von Softwareentwicklern durch KI, aber auch über die Möglichkeiten zu informieren.

 

Referentin Sabine Maßmann, Big Data Engineer von der SVA System Vertrieb Alexander GmbH, einem der größten inhabergeführten Systemintegratoren Deutschlands mit über 3.700 Mitarbeitenden, zeigte praxisnah, wie KI-Modelle Softwareentwickler bereits heute unterstützen können. Unterstützt wurde sie dabei von Ihrer Kollegin Grit Ludewig.

 

Unter dem Titel ‚Was heute schon möglich ist – Künstliche Intelligenz im Entwickleralltag‘ veranschaulichte Sabine Maßmann, wie Künstliche Intelligenz Softwareentwickler konkret entlastet. Anhand ihres humorvoll gewählten Beispiels einer Kaffeemaschinen-Programmierung machte sie die Möglichkeiten greifbar, wie KI bspw. bestehenden Code verständlich erklären, Fehler aufspüren, Code-Anpassungen vornehmen oder Dokumentationen erstellen kann.

 

Bei aller Begeisterung für die Möglichkeiten nahm die Referentin auch die Risiken in den Blick und zeigte typische Fehlerquellen auf, die man erkennen und einordnen sollte. Auch rechtliche und ethische Aspekte – Thema DSGVO, Urheberrecht und Verantwortung im Umgang mit den Ergebnissen – kamen zur Sprache. Ihr Fazit war eindeutig: KI liefert Vorschläge, aber die Verantwortung trägt der Mensch, der die KI-Ergebnisse nutzt.

 

Die konkreten Anwendungsbeispiele machten deutlich, dass KI nicht einfach nur ein Tool, sondern ein echter Gamechanger ist. Wenn KI zum „Teammitglied“ wird, verändert sich die Rolle von Softwareentwicklern. Low-Level-Aufgaben werden zunehmend automatisiert, während strategisches Denken und Problemlösungskompetenzen an Bedeutung gewinnen. KI kann zwar Codes schreiben etc., aber letztendlich müssen Software-Entwickler diesen prüfen und ihn dafür auch verstehen und lesen können. „Entwickler werden künftig weniger Code schreiben und mehr Probleme lösen.“ lautete ihre zentrale Botschaft. Ein Gedanke, der hängen blieb.

 

Netzwerken nach dem fachlichen Input

Der Abend bot nicht nur fachlichen Input, sondern vor allem Raum für Austausch. Teilnehmende kamen mit Unternehmensvertretern ins Gespräch und auch die Ausbilder nutzten die Chance, um Kontakte in die Wirtschaft zu knüpfen und gemeinsam zu diskutierten.

 

Genau solche Begegnungen machen eine Umschulung im Bereich Fachinformatik im BFW Leipzig besonders. Wir schaffen Räume, in denen Lernen, Praxis und berufliche Chancen zusammenkommen. Wer eine Umschulung im Bereich Fachinformatik sucht, findet hier nicht nur aktuelles Know-how, sondern auch wertvolle Verbindungen in die IT-Welt.

Eine Reise-Performance für alle Sinne

 

Wenn Fernweh auf Humor, Musik und große Bilder trifft, dann ist Thomas Bauer zu Gast im BFW Leipzig! Anlässlich der Leipziger Buchmesse 2026 und des Lesefestivals „Leipzig liest“ öffnen wir bereits seit fast 20 Jahren erfolgreich unsere Türen als externer Leseort – und laden Sie auch in diesem Jahr wieder herzlich zu einem ganz besonderen Abend ein.

 

So haben Sie Asien noch nie erlebt

 

Abenteurer, Autor und Weltenbummler Thomas Bauer nimmt Sie mit auf eine außergewöhnliche Reise durch Asien – lebendig erzählt, herrlich selbstironisch und begleitet von der Band „Angels’ Share“, die live zu spektakulären Fotos spielt.

 

Ob mit der Fahrradrikscha entlang des Mekong durch Laos, Kambodscha, Thailand und Malaysia, beim unfreiwilligen Genuss exotischer Speisen am Straßenrand oder im skurrilen Ringkampf mit einem Ziegenbock um eine Schlafstätte – Thomas Bauer erzählt mitreißend von Momenten, die man nicht planen kann. Auf der japanischen Pilgerinsel Shikoku erobert er 88 buddhistische Tempel (und unzählige Fettnäpfchen), bevor er schließlich in Tibet den heiligen Berg Kailash zu Fuß umrundet – auf dem Dach der Welt.

 

Live. Bildgewaltig. Unvergesslich.

 

Diese Lesung ist weit mehr als ein klassischer Vortrag: Es erwartet Sie eine Reise-Performance für alle Sinne – mit eindrucksvollen Fotografien, stimmungsvoller Livemusik und Geschichten, die zum Lachen, Staunen und Träumen einladen.

 

Über den Autor

 

Thomas Bauer gehört zu den außergewöhnlichsten Abenteurern unserer Zeit. Er umrundete Frankreich auf einem Postrad, fuhr per Fahrradrikscha von Laos nach Singapur, paddelte die Donau bis zum Schwarzen Meer, durchquerte Südamerika zu Fuß, wanderte tausende Kilometer auf Jakobswegen durch Europa, zog mit dem Hundeschlitten durch Grönland und beobachtete im Himalaya einen der letzten Schneeleoparden. Seine Erlebnisse erzählt er authentisch, nahbar und mit feinem Humor.

 

 

Datum: Freitag, 20. März 2026

Einlass: 18:00 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Großer Mehrzweckraum, Haus 3 im BFW Leipzig, Georg-Schumann-Straße 148, 04159 Leipzig
Versorgung: Speisen und Getränke im Bistro erhältlich

Eintritt: frei

Bücher & Autogramme: vor und nach der Veranstaltung beim Autor erhältlich

 

Hinweis: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Platzreservierung ist allerdings nicht möglich – wir empfehlen daher, rechtzeitig zu erscheinen.

 

Seien Sie dabei! Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend voller Abenteuer, Musik und Fernweh. Wir heißen Sie herzlich willkommen im BFW Leipzig!

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite des BFW Leipzig.

 

 

Thomas Bauer on tour 2026

 

16.1.26: HALBERSTADT, Stadtbibliothek „Heinrich Heine“

18.1.26: OBERNBURG AM MAIN, Pfarrheim Pia Fidelis

22.1.26: MÜHLDORF AM INN, Aula des Gymnasiums

12.3.26: OBERSCHLEISSHEIM, Volkshochschule

15.3.26: STRAUBING, Begegnungscafé der Christuskirche

18.3.26: DRESDEN, Reise-Kneipe

19.3.26: ZWENKAU, KulturKino

20.3.26: LEIPZIGER BUCHMESSE, Berufsförderungswerk BFW Leipzig

21.3.26: LEIPZIG, Book Hotel

24.4.26: NEUFAHRN, Gemeindebibliothek

Manche Termine gehören einfach fest in den BFW-Kalender. Dazu zählt auch die Veranstaltung zur Übergabe des Lernunternehmens Gohliser Holz OHG (kurz GoHo) an die Folgekurse, die am 30. Januar stattfand. In den vergangenen sieben Wochen hatten die Teilnehmenden in der GoHo viele unterschiedliche Aufgaben übernommen und realitätsnahe Einblicke in den späteren Berufsalltag erhalten.

 

Zu Gast waren u.a. die Teilnehmenden der Nachfolgekurse (Kaufleute für Büromanagement, Fachpraktiker für Büromanagement und Industriekaufleute), die das Lernunternehmen im kommenden Sommer weiterführen werden. Für die „Neuen“ war es der erste direkte Kontakt mit dem Lernunternehmen. Außerdem waren auch die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Personalberatenden im Reha-Management anwesend.

Was ist die Gohliser Holz OHG?


Das Lernunternehmen „Gohliser Holz OHG“ dient als realitätsnahes Umfeld. Hier können die Teilnehmenden ihr erworbenes Wissen praktisch anwenden, vertiefen und wertvolle Erfahrungen sammeln. 


Damit bereiten sie sich optimal auf ihre berufliche Entwicklung, insbesondere auf die Betriebliche Lernphase, vor. Neben Fachkenntnissen werden hier auch wichtige Softskills wie Kommunikation, Teamarbeit und Selbstsicherheit trainiert.

Die anfängliche Aufregung war spürbar, legte sich jedoch schnell. Nach einem kurzen Überblick folgten konkrete Einblicke in die einzelnen Bereiche des Lernunternehmens „Gohliser Holz OHG“: Geschäftskunden, Poststelle, Einkauf, Lieferantenmanagement, Rechnungswesen, Personalabteilung und Verkauf. Unterstützt wurde dies durch eine kreative, übersichtliche und gut strukturierte Präsentation, die den Zuhörenden schnell zeigte, wie vielfältig die Abläufe sind.

 

Eine zentrale Erkenntnis zog sich dabei durch alle Bereiche: strukturierte Vorgehensweisen und gute Kommunikation sind entscheidend.

Mit den einleitenden Worten „Die Menschen in der GoHo – Das Beste kommt zum Schluss“ wurde zuletzt die Personalabteilung vorgestellt. Diese Abteilung der Gohliser Holz OHG wurde nach langen „Outsourcing“ wieder in eigener Regie neu aufgebaut.

 

Die Teilnehmenden erzählten von Rollenspielen im Lernunternehmen, beispielsweise von der simulierten Einstellung eines Praktikanten. Obwohl dieser von einem Ausbilder „gespielt“ wurde, ermöglichte diese Erfahrung einen echten Perspektivwechsel und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.

 

Zum Abschluss gab es noch ein paar ermutigende Worte für die zukünftigen Kurse: „Lasst euch nicht verwirren – alles wird euch Schritt für Schritt erklärt.“ Auch der Dank an die Dozentinnen und Dozenten durfte nicht fehlen, die das Lernunternehmen mit viel Engagement begleitet haben. Wichtig war außerdem die klare Botschaft: Fehler dürfen passieren, denn sie gehören zum Lernprozess dazu.

 

Nach der Präsentation verabschiedeten sich die Gäste, wodurch Raum für eine ausführliche Feedbackrunde zwischen allen Beteiligten des Lernunternehmens und den derzeitigen Teilnehmenden blieb. Für Ihre Teilnahme am Lernunternehmen erhalten die Teilnehmenden bei ihrem Abschluss zusätzlich zum Hauszeugnis ein Zertifikat, das ihre Teilnahme und die absolvierten Bereiche im Lernunternehmen bestätigt.

Am 05.02.2026 hieß es in der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig: Start frei für einen neuen AQUA-Umschulungskurs. Siebzehn Teilnehmende begannen insgesamt ihre Arbeitsplatznahe Qualifizierung (AQUA), davon 16 zum Kaufmann/-frau im Büromanagement und ein weiterer Umschüler die Umschulung zum Industriekaufmann.

 

Ganz neu ist für sie das BFW Leipzig jedoch nicht. Viele Teilnehmenden kennen das Berufsförderungswerk bereits durch ihren Reha-Vorbereitungslehrgang, bei dem sie sich intensiv auf ihre Umschulung vorbereitet und vor allem eines getan haben: sich selbst die Sicherheit gegeben, diesen Schritt gehen zu können. Der Startschuss zur Umschulung war also kein Sprung ins kalte Wasser.

 

Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Ankommens. Viel Organisatorisches wartete: Belehrungen, Abläufe, Regeln und Rahmenbedingungen der Umschulung wurden erläutert. Die Ausbilderinnen und Ausbilder, die Personalberatenden im Reha-Management und die betreuende Psychologin stellten sich vor.

 

Was an diesem Tag vielleicht noch theoretisch klang, wird in den kommenden 24 Monaten mit Leben gefüllt. Die Teilnehmenden werden sich fundierte kaufmännische Kenntnisse aneignen, Arbeitsprozesse verstehen und gleichzeitig zahlreiche praktische Fähigkeiten entwickeln, die sie fit für den beruflichen Alltag machen. Organisation, Kommunikation, Zahlen, Verantwortung – all das wird sie begleiten und wachsen lassen.

 

Für sie beginnt nun ein Weg, der ihnen neue berufliche Perspektiven eröffnet. Wir wünschen Ihnen viel Glück und Erfolg!

Am 21. Januar 2026 fand der diesjährige Neujahrsempfang des Netzwerks Logistik Mitteldeutschland im Berufsförderungswerk Leipzig statt. Rund 50 Gäste, darunter Netzwerkpartner, Mitglieder und Vertreter aus Wirtschaft und Logistik, nutzten die Veranstaltung zum gemeinsamen Start in das neue Jahr, zum Austausch und zur strategischen Weichenstellung für 2026.

Durch die Veranstaltung führte Michael Bastille, Vorstandsvorsitzender und Director Operations bei MYTHERESA, der mit seiner souveränen Moderation und klaren Impulsen den Rahmen für einen strukturierten und zugleich offenen Dialog setzte. Der Neujahrsempfang bot nicht nur Raum für Begegnung, sondern war zugleich Schauplatz der außerordentlichen Mitgliederversammlung 2026 des Netzwerks.

Zu Beginn gab Corinna Schulze, Fachbereichsleiterin Marketing am BFW Leipzig, einen fundierten Einblick in die vielfältige Arbeit des Berufsförderungswerkes. Sie verdeutlichte die Bedeutung des BFW als starken Partner für Qualifizierung, Integration und Fachkräftesicherung in der Region Mitteldeutschland.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung stellte Herr Bastille die strategische Neuausrichtung des Netzwerks Logistik Mitteldeutschland vor und gab einen Ausblick auf zukünftige Schwerpunkte und Ziele. Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit folgte die Vorstellung und Benennung des neuen Beirates. Dieser setzt sich künftig aus Marko Weiselowski (Sachsenland Transport & Logistik GmbH Dresden), Jan Kaltofen (Jobcenter Halle), Steffen Nestler (Deutsche GVZ-Gesellschaft mbH), Manuela Budich (Stadt Leipzig Amt für Wirtschaftsförderung), Erik Ritterbach (Georgi Group), Laurenz Heine (IHK Leipzig) sowie Joachim Leuthold (Reimertshofer Verkehrsschulen) zusammen. Mit dieser breit aufgestellten Besetzung stärkt das Netzwerk seine fachliche Kompetenz und regionale Vernetzung nachhaltig.

Die abschließenden Worte übernahmen Anna Schmidt, stellvertretende Vorsitzende und Leiterin der AG Marketing des Netzwerks Logistik Mitteldeutschland, gemeinsam mit Jana Berthold (Tempton und AG Personal), Jan Kasch (Toshiba und AG Digital) sowie Marc Bugiel (fox-Courier GmbH Leipzig). Sie blickten auf ein erfolgreiches Veranstaltungsformat zurück und gaben zugleich Hinweise auf anstehende Veranstaltungen und Projekte im Jahr 2026, die den Austausch innerhalb des Netzwerks weiter intensivieren sollen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil lud ein Get Together zum persönlichen Kennenlernen, zu anregenden Gesprächen und zum Netzwerken in entspannter Atmosphäre ein. Der Neujahrsempfang zeigte einmal mehr, wie wichtig der persönliche Dialog, partnerschaftlicher Austausch und gemeinsame Perspektiven für eine starke Logistikregion Mitteldeutschland sind.

Das Netzwerk Logistik Mitteldeutschland und das BFW Leipzig bedanken sich bei allen Teilnehmenden und Partnern für den gelungenen Jahresauftakt und freuen sich auf ein erfolgreiches Jahr 2026.

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