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8:00 bis 13:00 UhrFake News erkennen, KI verstehen und den eigenen Umgang mit Social Media hinterfragen – darum ging es beim Aktionstag zur Medienkompetenz im BFW Leipzig.
Organisiert wurde der Aktionstag von den angehenden Kaufleuten im E-Commerce (KEC) des Jahrgangs 25/01. Vier Wochen lang hatten sie diesen in ihrer Lernagentur ‚König Fuchs‘ geplant und Inhalte erarbeitet.
„Der Themenwunsch kam von den Teilnehmenden“, erklärte Ausbilderin Kristin Koslowski. Genau das war auch spürbar: die KECs gingen aktiv auf die Besucher und Besucherinnen zu. An den drei vorbereiteten Stationen war Mitmachen ausdrücklich erwünscht.
An der Fake-News-Station wurde schnell klar: die Wahrheit ist nicht immer offensichtlich. Es war gar nicht so einfach, die angepinnten Schlagzeilen in „wahr“ und „falsch“ einzuordnen. Eindrucksvoll war auch, wie Bilder durch kleine Veränderungen oder geschickte Ausschnitte eine ganz andere Wirkung bekommen. Dazu gab es alltagstaugliche Tipps, wie sich Falschmeldungen besser erkennen lassen und wo verlässliche Informationen zu finden sind.
Ein paar Schritte weiter wurde es persönlicher bei der Station zum Thema Social Media. Wie beeinflussen Algorithmen unser Verhalten? Warum greifen wir immer wieder zum Smartphone? Und was machen bearbeitete Schönheitsideale oder Cybermobbing mit uns? Kleine Selbsttests luden dazu ein, das eigene Verhalten zu hinterfragen.
Die dritte und letzte Station richtete den Blick auf die Zukunft und die Gegenwart zugleich: Künstliche Intelligenz und Recherche standen hier im Fokus. Hier erhielten die Teilnehmenden praktische Hinweise, wie sie bessere Ergebnisse erzielen und Informationen richtig einordnen können.
„Ich fand den Aktionstag wirklich gut“, meinte eine Besucherin hinterher. „Man konnte so viel mitnehmen, egal auf welchem Wissenstand man war. Die Stationen waren super gestaltet und aufbereitet.“
Am Ende sprach das Feedback für sich. Auf dem Feedback-Flipchart dominierte ein klares Urteil: „sehr gut“. Ein gelungener Aktionstag, der zeigte, wie praxisnah und lebendig Lernen sein kann.
Zum Abschluss der Lernagentur ‚König Fuchs‘ präsentierten die KECs am nächsten Tag ihre Ergebnisse aus vier Wochen Lernagentur. Und die können sich sehen lassen: Neben dem Aktionstag entstanden mehrere Social-Media- und Blogbeiträge. Außerdem wurde die Website des Lernunternehmens ‚Gohliser Holz OHG‘ neugestaltet. Beeindruckend, was in nur vier Wochen möglich ist!
„Das Team hat wirklich sehr gut zusammengearbeitet und kurzer Zeit viel umgesetzt“ lobte Kristin Koslowski. „Jeder konnte Neues ausprobieren, und wenn jemand nicht weiterkam, fand sich im Team immer jemand, der weiterhelfen konnte.“
Die aktuellen Lernagentur-Teilnehmenden nahmen den Neuen ihre Angst: „Durch den Unterricht habe ich mich bestens auf die Arbeit im Lernunternehmen und jetzt auch auf die anstehende Betriebliche Lernphase vorbereitet gefühlt. Außerdem haben wir hier super Ausbilder – die alles sehr praxisnah vermitteln.“
Zum Abschluss gaben die KECs den zukünftigen Mitarbeitenden der Lernagentur einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben und teilten wertvolle Tipps aus ihrer eigenen Zeit in der Lernagentur, die ihnen selbst in der Lernagentur besonders geholfen haben.
Von interaktiven Stationen bis zur Erstellung von Inhalten rund um die Webseiten-Gestaltung: Die KECs haben mal wieder gezeigt, wie viel in vier Wochen möglich ist und wie lebendig und praxisnah das Lernen in der Lernagentur ‚König Fuchs‘ ist.
Weiterführende Informationen zum Ablauf, Inhalten und Voraussetzungen der Umschulung im BFW Leipzig.
Erfahren Sie mehr über die Lernagentur!
Auf ihrer Website informieren die angehenden Kaufleute im E-Commerce spannende Themen aus der Branche.
Im Rahmen des Lesefestivals „Leipzig liest“ durfte das BFW Leipzig in diesem Jahr gleich zwei außergewöhnliche Veranstaltungen ausrichten. Beide Abende hätten unterschiedlicher kaum sein können und waren doch vereint durch eines: echte Begegnungen, spürbare Emotionen und die Begeisterung für Literatur.
Am 19. März verwandelte sich das Bistro des BFW Leipzig in einen intimen und zugleich lebendigen Ort der Literatur. Rund 40 Gäste folgten der Einladung zur Lesung von Kea von Garnier, die ihren Debütroman „Restsommer“ präsentierte. Ein feinfühliger LGBTQ-Roman, der das Publikum schnell in seinen Bann zog.
Die Autorin, Bloggerin und Mentorin für Kreatives Schreiben aus Frankfurt überzeugte nicht nur mit ihrem Text, sondern auch mit ihrer offenen und herzlichen Art. Unterstützt wurde sie dabei von Co-Moderatorin Laura Weber, die mit gezielten Fragen spannende Einblicke in die Entstehung des Romans und das Leben der Autorin ermöglichte. Es entstand eine angenehme Gesprächsatmosphäre, die Raum für persönliche Themen und ehrlichen Austausch ließ.
Die anschließende Fragerunde zeigte, wie sehr das Publikum mitging und beim Signieren der Bücher kam es zu direktem Kontakt, echten Gesprächen und vielen persönlichen Momenten. Unser herzlicher Dank gilt der Autorin sowie dem Blessing Verlag für diesen gelungenen Abend.
Am 20. März folgte dann ein Abend, der alle Sinne ansprach. In der Aula des BFW Leipzig begeisterten Thomas Bauer und seine Band Angels‘ Share rund 130 Gäste mit einer einzigartigen Kombination aus Lesung, Musik und eindrucksvoller Bildershow.
Die Atmosphäre war von Beginn an elektrisierend. Die musikalischen Einlagen verliehen den Texten eine besondere Tiefe, während visuelle Eindrücke die Geschichten lebendig werden ließen. Thomas Bauer zeigte sich dabei nicht nur als talentierter Autor, sondern auch als unglaublich sympathischer und witziger Gastgeber.
Auch hier war der direkte Austausch ein zentrales Element. Die abschließende Fragerunde entwickelte sich zu einem lebendigen und informativen Dialog, der das Publikum aktiv einband. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Bücher zu erwerben, signieren zu lassen und persönlich ins Gespräch zu kommen.
Beide Veranstaltungen haben eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll Literatur als verbindendes Element sein kann. Ob in kleiner, persönlicher Runde oder vor großem Publikum. Das BFW Leipzig wurde erneut zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration.
Wir danken allen Gästen und Mitwirkenden für zwei rundum gelungene Leseabende und freuen uns schon jetzt auf die kommende Leipziger Buchmesse und das nächste Lesefestival „Leipzig liest“ im Jahr 2027.
Wenn Sie mehr über die beiden Vortragenden erfahren möchten, klicken Sie hier:
Am 26. Februar 2026 fand im BFW Leipzig eine besondere Veranstaltung statt: die fiktive Gemeinderatssitzung der Lernbehörde Gemeinde Auensee. Die Teilnehmenden der Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung, übernahmen dabei realitätsnah die Rollen von Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie Verwaltungsakteuren.
Da der Sitzungssaal im Auenseer Rathaus aufgrund eines fiktiven Glykol-Unfalls kurzfristig geschlossen war, wurde die Sitzung kurzerhand in den großen Saal des Naturkundemuseums verlegt.
Schon der Beginn zeigte, wie realitätsnah die Simulation gestaltet war.
Punkt 13:00 Uhr eröffnete die Sitzungsleitung die Veranstaltung formgerecht mit Begrüßung, der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung, der Beschlussfähigkeit sowie der Bestätigung der Tagesordnung.
Doch dann kam es – ganz im Sinne des Plans – zu einer unerwarteten Unterbrechung: Zwei als Reinigungskräfte getarnte Lehrkräfte, Thoralf Oschätzky und Sabine Steller, betraten lautstark den Saal. Sie hätten angeblich einen Auftrag und wussten „mal wieder“ nichts von der laufenden Sitzung. Nach einigen heiteren Momenten, Gelächter im Saal und einem Ordnungsruf konnte die Sitzung schließlich professionell fortgesetzt werden.
Insgesamt nahmen 14 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte an der Sitzung teil. Krankheitsbedingt erhielten die angehenden Verwaltungsfachkräfte Unterstützung von Teilnehmenden der Umschulung Kaufleute im E-Commerce aus den Klassen 25/02 und den Verwaltungsfachangestellten der 26/01.
Auch zahlreiche Lehrkräfte, Personalberaterinnen und Personalberater im Reha-Management sowie Dana Waskow, Fachbereichsleiterin der kaufmännischen Umschulungen, verfolgten gespannt den Verlauf der Sitzung.
Vier Gemeinderatsmitglieder brachten eigene Themen ein. Besonders engagiert wurde Tagesordnungspunkt 8 „Marketing und Haushalt“ in Bezug auf neue Parkplätze nah am Erholungsgebiet diskutiert. Eine leidenschaftliche Rede überzeugte mit klaren Argumenten – trotz hörbar angeschlagener Stimme.
Wie im echten Ratsalltag gab es dabei auch Zwischenrufe, kritische Nachfragen und spontane Wortmeldungen. Insgesamt verliefen die Diskussionen jedoch konstruktiv, strukturiert und lösungsorientiert.
Neben den Sachthemen standen am Ende der Sitzung auch Ehrungen auf der Tagesordnung. Bürgerinnen und Bürger – dargestellt von Lehrkräften – wurden für ihr besonderes Engagement für die Gemeinde ausgezeichnet.
Neben vielen anerkennenden Worten gab es Urkunden, Medaillen und Eintragungen ins Goldene Buch der Gemeinde. Sätze wie „Danke!“, „Mir fehlen die Worte“ oder „Das wäre doch nicht nötig gewesen“ sorgten für emotionale und zugleich heitere Momente.
Auch der humorvolle Beitrag „Die Urwaldstelze hat Kinder bekommen!“ brachte den Saal zum Schmunzeln und lockerte die Atmosphäre zusätzlich auf.
Zur Gemeinderatssitzung gehörte auch die Erstellung eines eigenen Amtsblattes. Dieses wurde – ebenso wie Vorträge und Präsentationen – vollständig von den Teilnehmenden selbst erarbeitet und umgesetzt.
Genau hier zeigt sich der besondere Mehrwert der Umschulung am BFW Leipzig: Die Qualifizierung erfolgt individualisiert und modular. Erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder vermitteln Fachwissen verständlich und praxisnah.
Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander. Die Teilnehmenden trainieren realistische Verwaltungsabläufe, entwickeln Entscheidungskompetenz und stärken ihre Kommunikationsfähigkeit – zentrale Anforderungen in der Landes- und Kommunalverwaltung.
Hier gelangen Sie zum aktuellen Amtsblatt!
Zum Abschluss der Veranstaltung gab es großen Applaus für alle Beteiligten. Ausbilder Daniel Wittig bedankte sich für das Engagement und lobte die professionelle Umsetzung der Gemeinderatssitzung.
Auch das BFW Leipzig spricht allen Mitwirkenden – den engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern der kaufmännischen Umschulungen, den unterstützenden Klassen sowie den Teilnehmenden der Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten – seinen herzlichen Dank aus.
Organisation, Vorbereitung und Durchführung der Sitzung zeigen eindrucksvoll, wie praxisnah und anspruchsvoll die Qualifizierung am BFW Leipzig gestaltet ist.
Wer sich für die Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung interessiert, findet hier weitere Informationen zu Ablauf, Inhalten und Voraussetzungen.
Praxisnah. Strukturiert. Zukunftsorientiert.
Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz zum Teammitglied im Software-Entwickleralltag wird? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Netzwerkabend IT am 03. März 2026 im BFW Leipzig. Rund 40 Gäste waren gekommen, um sich über die Veränderungen der Rolle von Softwareentwicklern durch KI, aber auch über die Möglichkeiten zu informieren.
Referentin Sabine Maßmann, Big Data Engineer von der SVA System Vertrieb Alexander GmbH, einem der größten inhabergeführten Systemintegratoren Deutschlands mit über 3.700 Mitarbeitenden, zeigte praxisnah, wie KI-Modelle Softwareentwickler bereits heute unterstützen können. Unterstützt wurde sie dabei von Ihrer Kollegin Grit Ludewig.
Unter dem Titel ‚Was heute schon möglich ist – Künstliche Intelligenz im Entwickleralltag‘ veranschaulichte Sabine Maßmann, wie Künstliche Intelligenz Softwareentwickler konkret entlastet. Anhand ihres humorvoll gewählten Beispiels einer Kaffeemaschinen-Programmierung machte sie die Möglichkeiten greifbar, wie KI bspw. bestehenden Code verständlich erklären, Fehler aufspüren, Code-Anpassungen vornehmen oder Dokumentationen erstellen kann.
Bei aller Begeisterung für die Möglichkeiten nahm die Referentin auch die Risiken in den Blick und zeigte typische Fehlerquellen auf, die man erkennen und einordnen sollte. Auch rechtliche und ethische Aspekte – Thema DSGVO, Urheberrecht und Verantwortung im Umgang mit den Ergebnissen – kamen zur Sprache. Ihr Fazit war eindeutig: KI liefert Vorschläge, aber die Verantwortung trägt der Mensch, der die KI-Ergebnisse nutzt.
Die konkreten Anwendungsbeispiele machten deutlich, dass KI nicht einfach nur ein Tool, sondern ein echter Gamechanger ist. Wenn KI zum „Teammitglied“ wird, verändert sich die Rolle von Softwareentwicklern. Low-Level-Aufgaben werden zunehmend automatisiert, während strategisches Denken und Problemlösungskompetenzen an Bedeutung gewinnen. KI kann zwar Codes schreiben etc., aber letztendlich müssen Software-Entwickler diesen prüfen und ihn dafür auch verstehen und lesen können. „Entwickler werden künftig weniger Code schreiben und mehr Probleme lösen.“ lautete ihre zentrale Botschaft. Ein Gedanke, der hängen blieb.
Der Abend bot nicht nur fachlichen Input, sondern vor allem Raum für Austausch. Teilnehmende kamen mit Unternehmensvertretern ins Gespräch und auch die Ausbilder nutzten die Chance, um Kontakte in die Wirtschaft zu knüpfen und gemeinsam zu diskutierten.
Genau solche Begegnungen machen eine Umschulung im Bereich Fachinformatik im BFW Leipzig besonders. Wir schaffen Räume, in denen Lernen, Praxis und berufliche Chancen zusammenkommen. Wer eine Umschulung im Bereich Fachinformatik sucht, findet hier nicht nur aktuelles Know-how, sondern auch wertvolle Verbindungen in die IT-Welt.
Eine Reise-Performance für alle Sinne
Wenn Fernweh auf Humor, Musik und große Bilder trifft, dann ist Thomas Bauer zu Gast im BFW Leipzig! Anlässlich der Leipziger Buchmesse 2026 und des Lesefestivals „Leipzig liest“ öffnen wir bereits seit fast 20 Jahren erfolgreich unsere Türen als externer Leseort – und laden Sie auch in diesem Jahr wieder herzlich zu einem ganz besonderen Abend ein.
So haben Sie Asien noch nie erlebt
Abenteurer, Autor und Weltenbummler Thomas Bauer nimmt Sie mit auf eine außergewöhnliche Reise durch Asien – lebendig erzählt, herrlich selbstironisch und begleitet von der Band „Angels’ Share“, die live zu spektakulären Fotos spielt.
Ob mit der Fahrradrikscha entlang des Mekong durch Laos, Kambodscha, Thailand und Malaysia, beim unfreiwilligen Genuss exotischer Speisen am Straßenrand oder im skurrilen Ringkampf mit einem Ziegenbock um eine Schlafstätte – Thomas Bauer erzählt mitreißend von Momenten, die man nicht planen kann. Auf der japanischen Pilgerinsel Shikoku erobert er 88 buddhistische Tempel (und unzählige Fettnäpfchen), bevor er schließlich in Tibet den heiligen Berg Kailash zu Fuß umrundet – auf dem Dach der Welt.
Live. Bildgewaltig. Unvergesslich.
Diese Lesung ist weit mehr als ein klassischer Vortrag: Es erwartet Sie eine Reise-Performance für alle Sinne – mit eindrucksvollen Fotografien, stimmungsvoller Livemusik und Geschichten, die zum Lachen, Staunen und Träumen einladen.
Über den Autor
Thomas Bauer gehört zu den außergewöhnlichsten Abenteurern unserer Zeit. Er umrundete Frankreich auf einem Postrad, fuhr per Fahrradrikscha von Laos nach Singapur, paddelte die Donau bis zum Schwarzen Meer, durchquerte Südamerika zu Fuß, wanderte tausende Kilometer auf Jakobswegen durch Europa, zog mit dem Hundeschlitten durch Grönland und beobachtete im Himalaya einen der letzten Schneeleoparden. Seine Erlebnisse erzählt er authentisch, nahbar und mit feinem Humor.
Datum: Freitag, 20. März 2026
Einlass: 18:00 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Großer Mehrzweckraum, Haus 3 im BFW Leipzig, Georg-Schumann-Straße 148, 04159 Leipzig
Versorgung: Speisen und Getränke im Bistro erhältlich
Eintritt: frei
Bücher & Autogramme: vor und nach der Veranstaltung beim Autor erhältlich
Hinweis: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Platzreservierung ist allerdings nicht möglich – wir empfehlen daher, rechtzeitig zu erscheinen.
Seien Sie dabei! Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend voller Abenteuer, Musik und Fernweh. Wir heißen Sie herzlich willkommen im BFW Leipzig!
Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite des BFW Leipzig.
Thomas Bauer on tour 2026
16.1.26: HALBERSTADT, Stadtbibliothek „Heinrich Heine“
18.1.26: OBERNBURG AM MAIN, Pfarrheim Pia Fidelis
22.1.26: MÜHLDORF AM INN, Aula des Gymnasiums
12.3.26: OBERSCHLEISSHEIM, Volkshochschule
15.3.26: STRAUBING, Begegnungscafé der Christuskirche
18.3.26: DRESDEN, Reise-Kneipe
19.3.26: ZWENKAU, KulturKino
20.3.26: LEIPZIGER BUCHMESSE, Berufsförderungswerk BFW Leipzig
21.3.26: LEIPZIG, Book Hotel
24.4.26: NEUFAHRN, Gemeindebibliothek
Manche Termine gehören einfach fest in den BFW-Kalender. Dazu zählt auch die Veranstaltung zur Übergabe des Lernunternehmens Gohliser Holz OHG (kurz GoHo) an die Folgekurse, die am 30. Januar stattfand. In den vergangenen sieben Wochen hatten die Teilnehmenden in der GoHo viele unterschiedliche Aufgaben übernommen und realitätsnahe Einblicke in den späteren Berufsalltag erhalten.
Zu Gast waren u.a. die Teilnehmenden der Nachfolgekurse (Kaufleute für Büromanagement, Fachpraktiker für Büromanagement und Industriekaufleute), die das Lernunternehmen im kommenden Sommer weiterführen werden. Für die „Neuen“ war es der erste direkte Kontakt mit dem Lernunternehmen. Außerdem waren auch die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Personalberatenden im Reha-Management anwesend.
Was ist die Gohliser Holz OHG?
Das Lernunternehmen „Gohliser Holz OHG“ dient als realitätsnahes Umfeld. Hier können die Teilnehmenden ihr erworbenes Wissen praktisch anwenden, vertiefen und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Damit bereiten sie sich optimal auf ihre berufliche Entwicklung, insbesondere auf die Betriebliche Lernphase, vor. Neben Fachkenntnissen werden hier auch wichtige Softskills wie Kommunikation, Teamarbeit und Selbstsicherheit trainiert.
Die anfängliche Aufregung war spürbar, legte sich jedoch schnell. Nach einem kurzen Überblick folgten konkrete Einblicke in die einzelnen Bereiche des Lernunternehmens „Gohliser Holz OHG“: Geschäftskunden, Poststelle, Einkauf, Lieferantenmanagement, Rechnungswesen, Personalabteilung und Verkauf. Unterstützt wurde dies durch eine kreative, übersichtliche und gut strukturierte Präsentation, die den Zuhörenden schnell zeigte, wie vielfältig die Abläufe sind.
Eine zentrale Erkenntnis zog sich dabei durch alle Bereiche: strukturierte Vorgehensweisen und gute Kommunikation sind entscheidend.
Mit den einleitenden Worten „Die Menschen in der GoHo – Das Beste kommt zum Schluss“ wurde zuletzt die Personalabteilung vorgestellt. Diese Abteilung der Gohliser Holz OHG wurde nach langen „Outsourcing“ wieder in eigener Regie neu aufgebaut.
Die Teilnehmenden erzählten von Rollenspielen im Lernunternehmen, beispielsweise von der simulierten Einstellung eines Praktikanten. Obwohl dieser von einem Ausbilder „gespielt“ wurde, ermöglichte diese Erfahrung einen echten Perspektivwechsel und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.
Zum Abschluss gab es noch ein paar ermutigende Worte für die zukünftigen Kurse: „Lasst euch nicht verwirren – alles wird euch Schritt für Schritt erklärt.“ Auch der Dank an die Dozentinnen und Dozenten durfte nicht fehlen, die das Lernunternehmen mit viel Engagement begleitet haben. Wichtig war außerdem die klare Botschaft: Fehler dürfen passieren, denn sie gehören zum Lernprozess dazu.
Nach der Präsentation verabschiedeten sich die Gäste, wodurch Raum für eine ausführliche Feedbackrunde zwischen allen Beteiligten des Lernunternehmens und den derzeitigen Teilnehmenden blieb. Für Ihre Teilnahme am Lernunternehmen erhalten die Teilnehmenden bei ihrem Abschluss zusätzlich zum Hauszeugnis ein Zertifikat, das ihre Teilnahme und die absolvierten Bereiche im Lernunternehmen bestätigt.
Am 05.02.2026 hieß es in der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig: Start frei für einen neuen AQUA-Umschulungskurs. Siebzehn Teilnehmende begannen insgesamt ihre Arbeitsplatznahe Qualifizierung (AQUA), davon 16 zum Kaufmann/-frau im Büromanagement und ein weiterer Umschüler die Umschulung zum Industriekaufmann.
Ganz neu ist für sie das BFW Leipzig jedoch nicht. Viele Teilnehmenden kennen das Berufsförderungswerk bereits durch ihren Reha-Vorbereitungslehrgang, bei dem sie sich intensiv auf ihre Umschulung vorbereitet und vor allem eines getan haben: sich selbst die Sicherheit gegeben, diesen Schritt gehen zu können. Der Startschuss zur Umschulung war also kein Sprung ins kalte Wasser.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Ankommens. Viel Organisatorisches wartete: Belehrungen, Abläufe, Regeln und Rahmenbedingungen der Umschulung wurden erläutert. Die Ausbilderinnen und Ausbilder, die Personalberatenden im Reha-Management und die betreuende Psychologin stellten sich vor.
Was an diesem Tag vielleicht noch theoretisch klang, wird in den kommenden 24 Monaten mit Leben gefüllt. Die Teilnehmenden werden sich fundierte kaufmännische Kenntnisse aneignen, Arbeitsprozesse verstehen und gleichzeitig zahlreiche praktische Fähigkeiten entwickeln, die sie fit für den beruflichen Alltag machen. Organisation, Kommunikation, Zahlen, Verantwortung – all das wird sie begleiten und wachsen lassen.
Für sie beginnt nun ein Weg, der ihnen neue berufliche Perspektiven eröffnet. Wir wünschen Ihnen viel Glück und Erfolg!
Am 21. Januar 2026 fand der diesjährige Neujahrsempfang des Netzwerks Logistik Mitteldeutschland im Berufsförderungswerk Leipzig statt. Rund 50 Gäste, darunter Netzwerkpartner, Mitglieder und Vertreter aus Wirtschaft und Logistik, nutzten die Veranstaltung zum gemeinsamen Start in das neue Jahr, zum Austausch und zur strategischen Weichenstellung für 2026.
Durch die Veranstaltung führte Michael Bastille, Vorstandsvorsitzender und Director Operations bei MYTHERESA, der mit seiner souveränen Moderation und klaren Impulsen den Rahmen für einen strukturierten und zugleich offenen Dialog setzte. Der Neujahrsempfang bot nicht nur Raum für Begegnung, sondern war zugleich Schauplatz der außerordentlichen Mitgliederversammlung 2026 des Netzwerks.
Zu Beginn gab Corinna Schulze, Fachbereichsleiterin Marketing am BFW Leipzig, einen fundierten Einblick in die vielfältige Arbeit des Berufsförderungswerkes. Sie verdeutlichte die Bedeutung des BFW als starken Partner für Qualifizierung, Integration und Fachkräftesicherung in der Region Mitteldeutschland.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung stellte Herr Bastille die strategische Neuausrichtung des Netzwerks Logistik Mitteldeutschland vor und gab einen Ausblick auf zukünftige Schwerpunkte und Ziele. Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit folgte die Vorstellung und Benennung des neuen Beirates. Dieser setzt sich künftig aus Marko Weiselowski (Sachsenland Transport & Logistik GmbH Dresden), Jan Kaltofen (Jobcenter Halle), Steffen Nestler (Deutsche GVZ-Gesellschaft mbH), Manuela Budich (Stadt Leipzig Amt für Wirtschaftsförderung), Erik Ritterbach (Georgi Group), Laurenz Heine (IHK Leipzig) sowie Joachim Leuthold (Reimertshofer Verkehrsschulen) zusammen. Mit dieser breit aufgestellten Besetzung stärkt das Netzwerk seine fachliche Kompetenz und regionale Vernetzung nachhaltig.
Die abschließenden Worte übernahmen Anna Schmidt, stellvertretende Vorsitzende und Leiterin der AG Marketing des Netzwerks Logistik Mitteldeutschland, gemeinsam mit Jana Berthold (Tempton und AG Personal), Jan Kasch (Toshiba und AG Digital) sowie Marc Bugiel (fox-Courier GmbH Leipzig). Sie blickten auf ein erfolgreiches Veranstaltungsformat zurück und gaben zugleich Hinweise auf anstehende Veranstaltungen und Projekte im Jahr 2026, die den Austausch innerhalb des Netzwerks weiter intensivieren sollen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil lud ein Get Together zum persönlichen Kennenlernen, zu anregenden Gesprächen und zum Netzwerken in entspannter Atmosphäre ein. Der Neujahrsempfang zeigte einmal mehr, wie wichtig der persönliche Dialog, partnerschaftlicher Austausch und gemeinsame Perspektiven für eine starke Logistikregion Mitteldeutschland sind.
Das Netzwerk Logistik Mitteldeutschland und das BFW Leipzig bedanken sich bei allen Teilnehmenden und Partnern für den gelungenen Jahresauftakt und freuen sich auf ein erfolgreiches Jahr 2026.
Am Nachmittag des 20. Januar 2026 fand im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) ein besonderer Vortrag statt: Der bekannte Extremsportler und Abenteurer Norman Bücher war als Fachreferent zu Gast und begeisterte rund 80 Mitarbeitende mit einem eindrucksvollen Erfahrungsbericht aus seinem Leben als Extremsportler.
Projekt „7 Continents“ – Erfahrungen an den Grenzen des Machbaren
Norman Bücher ist Initiator des Projektes „7 Continents“, bei dem er über einen Zeitraum von sieben Jahren etwa 20.000 Kilometer durch rund 70 Länder auf allen sieben Kontinenten laufen möchte. Dieses Projekt ist eine Lauf- und Dialoginitiative, mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen weltweit eine Stimme zu geben. Er sammelt ihre Antworten auf sieben zentrale Fragen zu Träumen, Ängsten, Zukunft, Glück, Natur, Veränderung und Botschaften an Staats- und Regierungschefs. Die gesammelten Anliegen sollen dokumentiert, veröffentlicht und zum Abschluss des Projekts – geplant ist eine Übergabe an die UN-Generalversammlung in New York – getragen werden.
Seine Reisen führten ihn dabei durch extreme Klimazonen, abgelegene Regionen und Situationen, in denen körperliche Belastbarkeit, mentale Stärke und Willenskraft entscheidend waren. In seinem Vortrag berichtete er authentisch von diesen Grenzerfahrungen, von Rückschlägen, Zweifeln und der Kraft, dennoch weiterzugehen.
Mentale Stärke, Mut und Willenskraft als Erfolgsfaktoren
Ein zentrales Thema des Fachreferats war die Bedeutung mentaler Stärke. Bücher machte deutlich, dass Erfolg – im Sport wie im Leben – weniger von äußeren Umständen als von innerer Haltung abhängt. Mut, Durchhaltevermögen und der konstruktive Umgang mit Scheitern seien Fähigkeiten, die er sich über Jahre hinweg erarbeitet habe und die weit über den Extremsport hinaus Bedeutung haben.
Übertragung auf berufliche Rehabilitation und Arbeitsalltag
Besonders wertvoll für die Mitarbeitenden des BFW Leipzig war die Übertragung der Extrem-Erfahrungen auf die berufliche Rehabilitation. Strategien zum Erreichen von Zielen, das Denken in Etappen und die Wichtigkeit der eigenen Motivation lassen sich direkt auf Rehabilitationsprozesse und auf die eigene Arbeit anwenden. Sowohl Teilnehmende als auch Fachkräfte profitieren davon, wenn Entwicklung als Weg mit Höhen und Tiefen verstanden wird.
„Man läuft nicht 100 Kilometer – sondern hundert Mal einen Kilometer“
Ein inspirierender Auftritt mit nachhaltiger Wirkung
Der Auftritt von Norman Bücher war nicht nur informativ, sondern inspirierend. Der Vortrag bot neue Perspektiven, stärkte den Blick auf individuelle Ressourcen und zeigte eindrucksvoll, wie Erfahrungen aus Extremsituationen Impulse für persönliche Entwicklung, Zusammenarbeit und erfolgreiche Rehabilitation liefern können.
Ein bisschen Aufregung und viele Erwartungen: Am 20. Januar 2026 schlugen 146 Teilnehmende am BFW Leipzig einen neuen beruflichen Weg ein. Ein Weg, der Mut braucht – und gleichzeitig Perspektiven eröffnet. Mit dem Start ihrer kaufmännischen bzw. gewerblich-technischen Qualifizierung beginnt für sie jetzt ein spannendes Kapitel voller Chancen und Möglichkeiten.
Bei der Kurseröffnung nahmen die Geschäftsführerin Cornelia Dittmann, die pädagogische Leiterin Marika Bild, die zukünftigen Ausbilderinnen und Ausbilder, die Personalberatenden im Reha-Management sowie die Mitarbeitenden des Gesundheitscenters die neuen Umschüler*innen persönlich in Empfang und hießen sie herzlich willkommen.
Dabei erhielten die Neuen viele Informationen zu dem, was vor ihnen liegt: Wie läuft die Umschulung ab? Wer steht unterstützend zur Seite, wenn es einmal schwierig wird? Wo finde ich welche Informationen? Mit ersten Antworten im Gepäck ging es anschließend in die Klassenräume – der Moment, in dem aus Neugier langsam Zuversicht wurde und der eigentliche Startschuss für die Umschulungen fiel.
Ein besonderer Höhepunkt der Auftaktveranstaltung war der Auftritt von Extremsportler und Speaker Norman Bücher, der die neuen Teilnehmenden mit einem inspirierenden Motivationsvortrag begeisterte. Mit eindrucksvollen Beispielen aus seinem eigenen Lebensweg sprach er über Stärke, Resilienz und den Mut, neue Wege zu gehen.
Seine Botschaft traf genau den richtigen Ton: Herausforderungen gehören dazu – entscheidend ist, wie man ihnen begegnet. Der Vortrag sorgte für spürbare Energie im Raum und machte deutlich, wie wichtig innere Haltung und Durchhaltevermögen für einen erfolgreichen Neustart sind.
Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start, viel Motivation und Freude daran, ihren ganz eigenen beruflichen Neustart am BFW Leipzig zu gestalten.
Norman Bücher auf der Bühne
Der Motivationsvortrag von Norman Bücher sorgt bei den neuen Teilnehmenden für Begeisterung.
Am 13. Januar 2026 war es in der Außenstelle Chemnitz so weit: die Absolventinnen und Absolventen der AQUA-Kurse erhielten ihre Hauszeugnisse. Ein besonderer Moment – denn hinter jedem Zeugnis steckt ein ganz persönlicher Weg, viel Einsatz und jede Menge Durchhaltevermögen.
Insgesamt durften sich 12 Teilnehmende über ihren erfolgreichen Abschluss freuen: vier Umschüler zum Fahrradmonteur sowie acht angehende Kaufleute für Büromanagement. Und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.
Besonders stark präsentierten sich die zukünftigen Fahrradmonteure: Alle vier schlossen ihre Umschulung mit den Noten „sehr gut“ bis „gut“ ab. Die beste Leistung wurde sogar mit der Note 1,5 bewertet.
Auch bei den Kaufleuten für Büromanagement gab es Grund zur Freude. Sämtliche Teilnehmenden erzielten die Abschlussnote „gut“, darunter zweimal die hervorragende Note 1,6. Ein Beweis dafür, dass sich Fleiß und Engagement auszahlen.
Diese Erfolge wären jedoch ohne die engagierte Begleitung im Hintergrund nicht möglich gewesen. Ein herzlicher Dank gilt daher unseren Ausbilderinnen und Ausbildern, den Personalberatenden im Reha-Management sowie der begleitenden Psychologin, die die Teilnehmenden während der gesamten Maßnahme unterstützt, motiviert und auf ihrem Weg begleitet haben. Ihr Einsatz hat maßgeblich zu diesem erfolgreichen Abschluss beigetragen.
Doch nicht nur die Zeugnisse erzählen Erfolgsgeschichten, auch der Blick in die berufliche Zukunft stimmt optimistisch: Alle vier Fahrradmonteure können direkt im jeweiligen Praktikumsbetrieb in den Arbeitsalltag starten. Von den acht Kaufleuten für Büromanagement haben bereits fünf einen Arbeitgeber gefunden und werden dort nach ihrem Abschluss beginnen.
Ein gelungener Abschluss, starke Leistungen und viele konkrete Perspektiven – ein Tag, der gezeigt hat, was möglich ist, wenn Motivation, Unterstützung und Zielstrebigkeit zusammenkommen.
Wo einst Spindeln ratterten, wurde nun Geschichte sichtbar gemacht: Die Arbeitsplatznahe Qualifizierung (AQUA) Jahrgang 25/01 präsentierte in der Außenstelle in Chemnitz ihre Ausstellung „Verlorene Maschen– Gefährdete Fäden“ und lenkte den Blick auf fast vergessene textile Handwerksberufe.
Kaum ein anderer Ort hätte besser gepasst. Denn die Außenstelle des BFW Leipzig befindet sich im Europark, einer ehemaligen Spinnerei. Nach der umfassenden Renovierung verbinden die Räume nun eine moderne Schulungsumgebung mit ihrem industriellen Erbe.
Unter der Leitung von Ausbilderin Simone Gritz hatten die zwölf Teilnehmenden vier Wochen Zeit, das Projekt vollständig zu planen und umzusetzen. Sie entwickelten das Ausstellungskonzept, recherchierten historische Handwerkseinrichtungen und nahmen Kontakt zu insgesamt 10 Betrieben und Museen auf, darunter das Esche-Museum Limbach-Oberfrohna, die Handschuhmanufaktur Schneeberg und die Schürzenfabrik in Eibenstock.
Vor Ort fotografierten sie die historischen Maschinen und Produktionsstätten für die Fotoausstellung. Darüber hinaus kümmerten sie sich um die Organisation der Rahmen und der Passepartouts, installierten die Ausstellung und planten den Tag der Vernissage.
Zur Vernissage am 09.12.2025 begrüßten die Teilnehmenden der AQUA und die Standortleitung Franziska Stange zahlreiche Gäste. In zwei Führungen erhielten die Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in die Geschichte der Textilregion und lernten gleichzeitig die frisch renovierten Räumlichkeiten des BFW Leipzig in Chemnitz kennen, in denen nun die Fotografien der Ausstellung hängen.
Vertreterinnen der Fahnenstickerei Eibenstock und des Klöppelvereins Thalheim waren ebenfalls vor Ort, ließen sich die Fotoausstellung zeigen und präsentierten zudem ergänzend eigene Exponate und gaben damit authentische Einblicke in heutige textile Entwicklungen. Ein Quiz sowie ein gemeinsamer Ausklang bei kleinen Häppchen rundeten die Veranstaltung ab.
Die AQUA 25/01 hat mit diesem Projekt gezeigt, wie viel Leidenschaft, Organisationstalent und Kreativität in vier Wochen entstehen können. Ein starkes Stück regionaler Erinnerungskultur – und ein gelungener Auftakt für die neuen Räume des BFW Chemnitz.