Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz zum Teammitglied im Software-Entwickleralltag wird? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Netzwerkabend IT am 03. März 2026 im BFW Leipzig. Rund 40 Gäste waren gekommen, um sich über die Veränderungen der Rolle von Softwareentwicklern durch KI, aber auch über die Möglichkeiten zu informieren.
Referentin Sabine Maßmann, Big Data Engineer von der SVA System Vertrieb Alexander GmbH, einem der größten inhabergeführten Systemintegratoren Deutschlands mit über 3.700 Mitarbeitenden, zeigte praxisnah, wie KI-Modelle Softwareentwickler bereits heute unterstützen können. Unterstützt wurde sie dabei von Ihrer Kollegin Grit Ludewig.
Unter dem Titel ‚Was heute schon möglich ist – Künstliche Intelligenz im Entwickleralltag‘ veranschaulichte Sabine Maßmann, wie Künstliche Intelligenz Softwareentwickler konkret entlastet. Anhand ihres humorvoll gewählten Beispiels einer Kaffeemaschinen-Programmierung machte sie die Möglichkeiten greifbar, wie KI bspw. bestehenden Code verständlich erklären, Fehler aufspüren, Code-Anpassungen vornehmen oder Dokumentationen erstellen kann.
Bei aller Begeisterung für die Möglichkeiten nahm die Referentin auch die Risiken in den Blick und zeigte typische Fehlerquellen auf, die man erkennen und einordnen sollte. Auch rechtliche und ethische Aspekte – Thema DSGVO, Urheberrecht und Verantwortung im Umgang mit den Ergebnissen – kamen zur Sprache. Ihr Fazit war eindeutig: KI liefert Vorschläge, aber die Verantwortung trägt der Mensch, der die KI-Ergebnisse nutzt.
Die konkreten Anwendungsbeispiele machten deutlich, dass KI nicht einfach nur ein Tool, sondern ein echter Gamechanger ist. Wenn KI zum „Teammitglied“ wird, verändert sich die Rolle von Softwareentwicklern. Low-Level-Aufgaben werden zunehmend automatisiert, während strategisches Denken und Problemlösungskompetenzen an Bedeutung gewinnen. KI kann zwar Codes schreiben etc., aber letztendlich müssen Software-Entwickler diesen prüfen und ihn dafür auch verstehen und lesen können. „Entwickler werden künftig weniger Code schreiben und mehr Probleme lösen.“ lautete ihre zentrale Botschaft. Ein Gedanke, der hängen blieb.
Netzwerken nach dem fachlichen Input
Der Abend bot nicht nur fachlichen Input, sondern vor allem Raum für Austausch. Teilnehmende kamen mit Unternehmensvertretern ins Gespräch und auch die Ausbilder nutzten die Chance, um Kontakte in die Wirtschaft zu knüpfen und gemeinsam zu diskutierten.
Genau solche Begegnungen machen eine Umschulung im Bereich Fachinformatik im BFW Leipzig besonders. Wir schaffen Räume, in denen Lernen, Praxis und berufliche Chancen zusammenkommen. Wer eine Umschulung im Bereich Fachinformatik sucht, findet hier nicht nur aktuelles Know-how, sondern auch wertvolle Verbindungen in die IT-Welt.